E-Liquid

Die Begriffserklärung des Wortes E-Liquid gestaltet sich relativ einfach, denn die Übersetzung des englischen Wortes „liquid“ bedeutet „flüssig“ oder „Flüssigkeit“. Der vorangestellte Buchstabe „E“ steht für „elektrisch“ und spielt auf den Gebrauch der Flüssigkeiten mit elektrischen Zigaretten an. Im Fachjargon wird hingegen meistens nur von „Liquids“ gesprochen, die in der Zigarette verdampft und inhaliert werden.

E-Liquids enthalten im Wesentlichen Glycerin, verschiedene Lebensmittelaromen, Wasser und Propylenglykol. Letzteres gilt als Hauptbestandteil und findet sich auch in vielen Lebensmitteln als Zusatz E 1520 wieder. Natürlich gibt es zahlreiche Liquids, die je nach Belieben mit Nikotin oder verschiedenen Aromen versetzt sind.

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Schreibweisen und Synonyme

Genauso vielfältig wie die Aromen und Geschmacksrichtungen der Liquids sind auch die existierenden Schreibweisen, die je nach Nutzer und Händler unterschiedlich gebraucht werden. So verwenden einige den Ausdruck „E Liquid“ ohne Bindestrich und mit dem E als Großbuchstaben, jeweils in Singular und Plural. Dieselbe Schreibart existiert auch mit einem e als Kleinbuchstaben. Es ist ebenfalls möglich, das Wort vollständig zusammen zuschreiben, ohne Leerzeichen oder Bindestrich. Hier gibt es auch wieder die Variation mit Groß- und Kleinbuchstaben. Als letzte Möglichkeit bleibt noch die Schreibweise „E-Liquid/s“ bzw. „e-liquid/s“. Hier sind der Buchstabe und das Wort durch einen Bindestrich verbunden. Als deutscher Ausdruck wird häufig auch das Wort „E-Flüssigkeit“ benutzt.

Zusammengefasst sind folgende Schreibweisen möglich: E-Liquid/s, e-Liquid/s, E Liquid/s, e Liquid/s, ELiquid/s, eLiquid/s, E-Flüssigkeit, Liquids.

Funktionsweise und Handhabung

Die E-Zigarette ist dem Aussehen einer normalen Zigarette nachempfunden, besteht aber natürlich aus völlig anderen Komponenten. Ein Mundstück, eine kleine Batterie und ein Vernebler, der die Flüssigkeit verdampft, sind die Hauptbestandteile. Zusätzlich ist an einzelnen Produkten noch eine Leucht-Diode angebracht die beim Ziehen aufleuchtet und so dem Glühen einer normalen Zigarette nachempfunden ist. Der Gebrauch der Zigarette und des Liquids ist für den Nutzer äußert unkompliziert. Das Liquid befindet sich in einem sogenannten Atomizer, der auf die E-Zigarette gesteckt wird und nach Bedarf gewechselt werden kann. Durch Ziehen am Mundstück wird die Flüssigkeit verdampft und durch den Mund aufgenommen, hier entfalten sich das enthaltene Aroma und der Geschmack und der Nutzer kann das typische Dampferlebnis genießen. So ist es auch üblich, den Konsum einer elektrischen Zigarette als Dampfen und nicht als Rauchen zu bezeichnen.

Nikotinhaltige und nikotinfreie Liquids

Je nach Belieben der Nutzer, gibt es gibt sowohl nikotinhaltige, als auch nikotinfreie E-Liquids auf dem Markt. Neben dem nikotinfreien Liquid mit 0 mg Nikotin, gliedern sich die nikotinhaltigen Flüssigkeiten in vier verschiedene Stärken: Leicht (low) mit 5-7 mg, Mittel (Medium) mit 9-12 mg, Stark (High) mit 15-18mg und Extrem Stark mit 20-24 mg, die von uns nicht angeboten wird. Erfahrene Nutzer verwenden häufig einen weitaus höheren Nikotingehalt bis 72 mg oder variieren ihn individuell, solche Liquids muss sich der Kunde sich jedoch selbst zusammenstellen. Da diese Verfahrensweise gesundheitliche Risiken birgt, bieten wir diese Möglichkeit nicht an. Beim Kauf der Liquids ist zu beachten, dass die jeweilige Nikotinkonzentration je nach Hersteller schwanken kann, da jeder ein anderes Mischungsverhältnis vorweist, selbstverständlich sind aber die Inhaltsstoffe sowie der genaue Nikotinanteil beim jeweiligen Liquid in der Detailbeschreibung hinterlegt.

Sorten und Aromen der E-Liquids

Für die zahlreichen Geschmacksrichtungen in den Liquids, die das Dampfen zu einem echten Erlebnis machen, sind Aromen verantwortlich, die häufig auch in Lebensmitteln zu finden sind. Diese werden in Sorten unterteilt, beispielsweise Tabak, Gewürz, Süßwaren, Fruit und viele mehr, die dann wieder in Geschmacksrichtungen differenziert werden. Es ist jedoch schwer zu sagen, wie viele Sorten es tatsächlich gibt, da diese von Hersteller zu Hersteller variieren und ständig neue hinzukommen. Bei EZIGARETTENKÖNIG wird innerhalb der Hersteller-Portfolios alphabetisch nach den Geschmacksrichtungen sortiert. Um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen, soll es in der Zukunft die Option geben, die jeweiligen Liquid-Hersteller nach Sorten zu filtern.

Zurzeit bieten wir folgende Kategorien an: Tabak, Gewürze, Menthol, Süßwaren(Sweet), Frucht, Passion (leidenschaftliche und extravagante Sorten), Alkohol und Flavour allgemein (Aroma bzw. Geschmack). Unter Letzterem werden schwer zuordenbare Sorten geführt. Unter den Geschmacksrichtungen gibt es über 100 verschiedene, die ständig weiterentwickelt werden um den Kunden die größtmögliche Vielfalt zu bieten. Zu Weihnachten sind beispielsweise die Sorten Lebkuchen, Marzipan und viele weitere weihnachtliche Sorten sehr gefragt. Ganzjährig sind aber auch Sorten wie Cola, Kaugummi und Energy erhältlich. Zu den beliebtesten Sorten zählen Sweet und Frucht, sowie Tabak in ihren jeweiligen Geschmacksrichtungen. Folgende Marken gehören dabei zu den Erfolgreichsten: Joyetech, DLiquid, eGo-Green, Beluga, Flavourart, SilverConcept und Liquidshop. In unserem Shop kann sich jeder Kunde nach Geschmacksvorliebe und Herstellerwahl seinen Warenkorb individuell zusammenstellen.

Risiken und Nebenwirkungen

Zu auftretenden Risiken und Nebenwirkungen beim Konsum von E-Liquids gibt es bisher noch keine aussagekräftigen Langzeitstudien über die Wirkungen und Stoffwechselwirkungen, da die E-Zigaretten und auch die E-Liquids erst eine vergleichsweise kurze Zeit auf dem Markt sind. Mehreren Tests zu Folge weisen E-Liquids und der entstehende Dampf erheblich weniger Schadstoffe auf, als der klassische Zigarettenqualm. Ebenso ist es für Passivraucher weitgehend unbedenklich, da sie das Nikotin, wenn überhaupt, nur in einer minimalen Dosis aufnehmen.

Möglicherweise enthaltene Schadstoffe

Jedoch hat eine Studie der Weltgesundheitsorganisation hervorgebracht, dass der entstehende Dampf (Aerosol) Spuren von Schwermetallen enthalten kann, dessen Anteil partiell höher ist, als der in herkömmlichem Zigarettenqualm. Auch der Hauptzusatzstoff Propylenglykol an sich, kann der Gesundheit schaden. So ist es beispielsweise möglich, dass durch den Konsum Reizungen der Atemwege und der Augen entstehen können. Jedoch geschieht dies meistens nur in sehr seltenen Fällen oder in Folge einer Abgewöhnung des klassischen Rauchens.

Nebenwirkungen

Hinsichtlich der Nebenwirkungen tritt besonders häufig ein trockenes Gefühl im Hals-Rachen-Bereich auf. Dieses wird durch die Trägerflüssigkeit Propylenglykol verursacht. Dadurch, dass diese Substanz Feuchtigkeit aufsaugt, wird die natürliche Feuchtigkeit im Hals- und in der Luftröhre in Mitleidenschaft gezogen. In der Regel gewöhnt sich aber der Körper an den Konsum und die Beschwerden verschwinden nach einigen Tagen. Vereinzelt sind auch allergische Reaktionen auf die Verwendung von E-Liquids aufgetreten. Diese äußerten sich unter anderem durch Kopfschmerzen oder Probleme mit den Nasennebenhöhlen. Sehr selten kommt auch ein Taubheitsgefühl im Gesicht oder der Zunge vor, wo zusätzlich Rötungen oder Schwellungen auftreten können. Grundsätzlich muss man sagen, dass jeder aromatisierte Zusatz in dem E-Liquid eine allergische Reaktion oder verschiedenste Nebenwirkungen auslösen kann. Personen, die stark anfällig für allergische Reaktionen sind, sollten auf den Konsum von Nussaroma, Gluten oder Zucker verzichten.

Die E-Zigarette als mögliche Hilfe zur Rauchentwöhnung

Obwohl die, von uns vertriebenen Liquids ausschließlich als Genussmittel dienen, wurde festgestellt, dass der Drang zum Genuss von echten Zigaretten, durch den Konsum von E-Zigaretten bei verschiedenen Personen abnahm. Dies wurde beispielsweise in Großbritannien festgestellt, wo eine zunehmend größere Zahl von Menschen durch den Verzehr von E-Zigaretten, das klassische Rauchen aufgaben. Dabei sollte beim Umstieg auf die elektrische Zigarette zunächst ein Liquid mit einem ähnlichen Nikotingehalt wie die normale Zigarette gewählt werden. Durch verschiedene Liquide kann man dann die Nikotinkonzentration Schritt für Schritt minimieren. Verfährt man nach dieser Art und Weise, reduziert sich die Nikotinzufuhr nach und nach, während der sogenannte Flash-Effekt ausgelöst durch das Nikotin bleibt. Er verschwindet in dem Moment, wo der Konsument ihn gar nicht mehr bemerkt. Außerdem wird die Wirkung des Nikotins durch die verschiedenen Aromen zunehmend abgelöst.

Um die gesundheitlichen Risiken für den Konsumenten möglichst gering zu halten, werden die Liquids von den Herstellern in toxikologischen Untersuchungen regelmäßig auf schädliche Stoffe geprüft. Die Schadstoffkontrollen werden durch entsprechende Zertifikate vom Hersteller nachgewiesen. Mehr über Kontrolle und Qualitätssicherung erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Kontrolle und Qualitätssicherung

Gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen und Qualitätssicherungen sind bisher für die E-Liquid-Produzenten noch keine Pflicht. Dies macht es besonders für Billigproduzenten einfach, ihre Produkte zu einem möglichst günstigen Preis, aber meist mit deutlich geringerer Qualität, auf den Markt zu bringen. Diese beiden Faktoren verunsichern die Konsumenten zunehmend, da es so nicht möglich ist, die Sicherheit und Qualität der Liquids festzustellen.

Zudem sind in vielen Billigproduktionen häufig synthetische Aromen zu finden, die unerwünschte allergische Reaktionen auslösen können. Den Gegenzug tritt jetzt beispielsweise der deutsche Hersteller ego-green an. Hier werden ausschließlich natürliche Aromen aus Pflanzenextrakten verwendet, die in Europa hergestellt und abgefüllt wurden.

Um die vorhandenen Sicherheitslücken so gut wie möglich zu schließen, gehen immer mehr Fachhändler und Produzenten dazu über, sich die Qualität und Herkunft ihrer Flüssigkeiten durch Labore und Untersuchungsinstitute bescheinigen zu lassen. So verlässt sich auch EZIGARETTENKÖNIG  überwiegend nur noch auf Produzenten aus Deutschland und Europa, die entsprechende Qualitätsnachweise vorweisen können. Die Produktion der meisten im Inland hergestellten Liquids unterliegt weitgehend dem Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 9001.

Angebote und Leistungen

Wir bieten den Kunden eine große Vielfalt an verschiedenen Aromen von Markenherstellern wie Joyetech, Flavourart (italienische Herstellung), eGo-Green, SilverConcept, Beluga (Premium Liquids), Liquidshop (französische Herstellung) und DLiquid (deutsche Herstellung). Das Angebot wird dabei ständig durch neue Hersteller und Sorten erweitert. Als Fachhändler haben wir in regelmäßigen Abständen Rabattaktionen verschiedener Hersteller und Mengenrabatte für Großverbraucher im Programm. Im Jahr 2015 ist es außerdem geplant, Testpakete mit den Topartikeln der Hersteller zum Vorteilspreis anzubieten, und dem Kunden ein 10er-Set der besten Artikel zum Ausprobieren zur Verfügung zu stellen.

Zusätzlich zu den E-Liquids werden E-Zigaretten der Marken Aspire, KangerTech und viele weitere angeboten. Ebenso gehören E-Shishas verschiedener Hersteller zu unserem Portfolio, die die  nikotinfreie Dampfvariante zur E-Zigarette darstellen. Natürlich bieten wir unseren Kunden auch diverses Zubehör zu allen im Sortiment befindlichen E-Zigaretten an, das in Zukunft noch weiter ausgebaut wird.

Unter den Liquids, sind die Shop-Bestseller momentan Vanille, Menthol und Tabacco. Dies ist nicht verwunderlich, da Vanille den meisten Konsumenten als Süßungsersatz, Menthol als Erfrischer und Tabacco als Zigarettentabakersatz dienen. Selbstverständlich können diese Geschmacksrichtungen auch in Kombination verwendet werden.

Als Fachhändler achten wir besonders darauf, dass die Produkte einen Topherstellungsnachweis haben. Unsere Lieferanten sind verpflichtet, entsprechende Zertifikate über Schadstoffuntersuchungen vorzuweisen. Zudem vertreiben wir nur Markenware von namhaften Herstellern und verzichten dabei auf Billigproduktionen aus Fernost. Außerdem sind deutsche Hersteller im Angebot sehr wichtig, da diese häufig mit einem hohen Qualitätsstandard verbunden werden.

Unser Ziel ist eine langfristige Kundenbindung, die wir vor allem durch qualitativ hochwertige Produkte erreichen wollen. Dementsprechend liegen die Preise unserer Produkte auch auf einem höheren Level als die der Billigproduktionen aus Asien.

Umfangreiche Produktbeschreibungen und Qualitätszertifikate der Hersteller beraten den Kunden bei seinem Einkauf. Selbstverständlich kann bei Bedarf auch eine telefonische Beratung stattfinden.

Wissenswertes für Neueinsteiger

Neueinsteigern wird es empfohlen, zuerst Liquids mit tabakähnlichen Aromen zu testen, um herauszufinden, welcher Hersteller und welche Mischung der Liquids am Besten zu einem passen. Hat man vorher ausschließlich die klassischen Zigaretten konsumiert, sollte man zuerst mit dem Nikotinanteil beginnen, den man auch ursprünglich mit der herkömmlichen Zigarette zu sich genommen hat. Die jeweiligen Aromen können dann je nach Vorliebe ausgetestet werden.

Die Dosierung der Liquids geschieht durch das Dampfen – je stärker die Person am Mundstück der E-Zigarette zieht, desto mehr Liquid wird verdampft und letztendlich auch verbraucht. So bestellt der durchschnittliche Nutzer ca. 10-20 Liquids pro Monat.

Alternativen zu den E-Flüssigkeiten gibt es bisher keine. Man kann ausschließlich E-Liquids in E-Zigaretten verdampfen.

Markt und Branche der E-Liquids

Der Markt der E-Zigarette und der E-Liquids befindet sich momentan massiv im Wachstum. Weltweit werden 2014 Umsätze von 2,5 Milliarden Dollar erwartet. 50% dieses Umsatzes werden in den USA gemacht. Aber auch in Deutschland hat sich der Umsatz in den letzten 4 Jahren um das 20-fache gesteigert (von 5 auf 100 Millionen Euro bis Ende 2013). Im Jahr 2014 wird der Umsatz auf bis zu 200 Millionen Euro prognostiziert. Auf dem europäischen Markt macht die komplette E-Zigaretten-Industrie einen jährlichen Umsatz von ca. 500 Millionen Euro und liegt dabei deutlich über dem Umsatz des Marktes der klassischen Zigaretten. Den größten Anteil am Umsatz des Marktes macht dabei der Verkauf der Liquids aus. Somit sind in der Zukunft sicher auch wachsende Milliardenumsätze für die Gesamtmärkte Deutschland und Europa sowie weltweit möglich.
So ist es nicht verwunderlich, dass nach Einschätzungen der Investmentbank Goldman Sachs der E-Zigaretten-Markt im Jahr 2013 zu den 8 wichtigsten Anlegermärkten gezählt wurde. Bis 2020 soll der Marktanteil noch auf bis zu 10% steigen.
Bisher verfügen die E-Zigarette und ihr Zubehör über einen Marktanteil von 0,25 %. Besonders Produzenten aus China, die maßgeblich an der Entwicklung der E-Zigarette und auch des Liquids beteiligt waren, haben bereits Patente angemeldet und bauen somit hohe Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber auf. Des Weiteren gehören Deutschland, Italien, Frankreich und Amerika zu den Produktionsländern.
Mittlerweile haben auch die großen Zigarettenkonzerne Gefallen an diesem neuen Absatzmarkt gefunden. Durch Übernahme von kleinen E-Zigaretten und Liquidherstellern versuchen Sie sich möglichst erfolgreich am Markt zu platzieren und Marktanteile zu ergattern. Dies wird ihnen durch ihr einschlägiges Branchen-Knowhow bezüglich der Tabakindustrie höchstwahrscheinlich nicht schwer fallen.
In Deutschland gelten die E-Zigaretten-Hersteller Joyetech, Kangertech und Riccardo als Marktführer, jedoch ist es schwer einzuschätzen, ob sie diese Position aufgrund der Bedrohung durch die großen Tabakkonzerne auf Dauer halten können. Im Bereich der E-Liquids drängen hingegen immer mehr Hersteller auf den Markt. Pro Monat etablieren sich hier ca. 10 neue Marken. Der Eintritt in diesen noch recht neuen Markt gestaltet sich allerdings als schwierig. Durch Beschränkungen seitens der Politik und auch der Pharmakonzerne, werden zum einen sehr hohe Markteintrittsbarrieren für neue Hersteller aufgebaut und zum anderen wird auch zunehmend Unsicherheit auf Seite der Verbraucher geschürt. Außerdem liefern sich deutsche und europäische Hersteller mit einem hohen Qualitätsanspruch einen Preiskampf mit meistens deutlich günstigeren Produzenten aus Fernost.
Der Gerichtsbeschluss, dass die E-Zigarette und besonders auch die damit zu verdampfende Flüssigkeit, keine Arzneimittel sind, ist für den Markt nur zuträglich. So bleiben E-Liquids und auch die dazugehörige Zigarette für jeden frei verkäuflich.

Geschichte der E-Liquids

Im Jahr 1963 wurde die erste E-Zigarette erfunden, jedoch fand man lange keine tabakähnliche Substanz, mit der diese auch benutzt werden konnte. 2003 entwickelte dann, der aus China stammende, Hon Lik das Verdampfungsprinzip der E-Zigarette und somit auch die dazugehörige Flüssigkeit. Somit dauerte es 40 Jahre ein geeignetes Mittel zu finden, um die E-Zigarette auch nutzen zu können.

Da das E-Liquid zum Hauptteil aus Propylenglykol besteht, welches auch in vielen Lebensmitteln zu finden ist, gibt es keine Einschränkungen und Probleme bei der Zulassung und Produktion der Flüssigkeiten. Im Gegensatz zur normalen Zigarette hat das Verdampfen eines Liquids nur positive Effekte. Es ist für Passivraucher weitaus ungefährlicher und auch für Umstehende kaum sichtbar. Zudem treten auch keine unschönen Gerüche auf, die sich dann in Räumen oder der Kleidung festsetzen. Wird ein intensives Aroma konsumiert, ist es möglich, dass ein kleiner Teil in die Luft abgegeben wird. Dies wird aber als angenehmer Duft wahrgenommen.

Zukünftige Entwicklung

Einer Studie zu Folge ist die E-Zigarette und auch das E-Liquid den meisten Rauchern bekannt. Dies wurde mittels einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Jahr 2012 herausgefunden. In den beiden darauffolgenden Jahren stieg die Bekanntheit sogar noch ein Stück weiter an. Im Jahr 2014 kennen 95 % der Raucher die E-Zigarette und auch das E-Liquid. Jedoch spricht man hier lediglich von der Bekanntheit. Der Anteil der Raucher, die die E-Zigarette auch wirklich ausprobiert haben, ist deutlich kleiner. Die Quote hat sich hingegen von 2012 bis 2014 verdreifacht, sodass die Zahl auf 19 % stieg. Einen sehr kleinen Anteil mit 0,4% machen momentan noch die Nutzer aus, die dauerhaft die E-Zigarette und E-Liquids nutzen.

Die Studie muss jedoch differenziert betrachtet werden, da hier nur die Gruppe der Raucher berücksichtigt wurde. Man kann aber davon ausgehen, dass die E-Liquids wie auch die E-Zigarette unter den Nichtrauchern weniger bekannt ist, als unter den Rauchern.

Aufgrund der Untersuchungsergebnisse kann man sagen, dass der Konsum von E-Liquids in der Zukunft höchstwahrscheinlich wächst. Da diese fast unter allen Rauchern bekannt sind, ist es sehr gut möglich, dass die Raucher auch dauerhaft auf eine E-Zigarette umsteigen. Außerdem ist es möglich, dass sich Raucher zunehmend mit der E-Zigarette das herkömmliche Rauchen abgewöhnen. Bereits in einer Umfrage von 2010/2011, die unter Konsumenten in Kanada, USA, Großbritannien und England durchgeführt wurde, gaben über 85% an, dass sie die E-Zigarette zur Rauchabgewöhnung nutzten. Weiterhin ist es denkbar, dass auch bisherige Nichtraucher E-Zigaretten und Liquids konsumieren, da es bereits eine sehr breite Palette an Aromen und Geschmäckern gibt, die durchaus auch für Nichtraucher interessant sein könnten. Für ein Wachstum des E-Liquid-Konsums sprechen vor allem auch jüngere Nutzer, für die das Dampfen eine interessante Alternative zum klassischen Rauchen darstellt.

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