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Aspire Atlantis – Der Clearomizer für Fortgeschrittene

Der Aspire Atlantis

Im letzten Jahr hat Atlantis einen neuen Verdampferkopf vorgestellt. In den Shops und Foren konnten die Geräte relativ gut abschneiden. Die Präsentation des Bottom Vertical Coil konnte die Community überzeugen und versetzte sie in Furore. Nun hat sich der Hersteller eine Kundengruppe vorgenommen, die bisher unter den Selbstwicklern waren und Niedrig-Ohm-Dampfer genutzt haben. Der 0,5 Ohm Widerstand ließ unglaublich viel Dampfentwicklung zu, hatte aber stets die Gefahr eines Kurzschlusses im Gepäck. Der Aspire Atlantis wurde genauer unter die Lupe genommen. Was steckt hinter dem neuen Clearomizer?

Klassisches und edles Design

Der erste Eindruck vom Atlantis ist ein sehr guter. Der Clearomizer kommt in einer eleganten und sicheren Verpackung daher. Er hat einen weiteren Verdampferkopf als Ersatz dabei. Dazu wird, und das ist nicht üblich, ein weiterer Glastank mitgeliefert.

Hochwertig und klassisch präsentiert sich das Design des Clearomizers. Der Schriftzug mit dem Firmennamen ist sauber eingefräst. Der komplette Verdampfer besteht bis auf den Glastank aus Edelstahl. Das Drip-Tip hat ein ungewohnt großes Loch und auch die Aircontroll besitzt eine große Öffnung. Mit diesen Voraussetzungen gewährleistet der Atlantis ein luftiges Dampfverhalten.

Der gigantische Verdampferkopf sticht ebenfalls ins Auge. Zwar hat der Nautilus eine annährend gleiche Maße, doch kann dieser auch 5 ml Liquid aufnehmen und der Atlantis bloß 2 ml.

Was ist Sub-Ohm-Dampfen?

Kennt man sich noch nicht mit dem, immer beliebter werdenden, Niedrig-Ohm-Dampfen aus, bekommt man hier eine kurze und einfache Einführung. Ein jeder Verdampfer wird mit einer Heizwendel befeuert. Um einen Kurzschluss auszuschließen, muss der Strom allerdings durch den Widerstand des Drahtes hindurch. Dieser liegt bei üblichen Clearomizern im Bereich zwischen 1,8 und 2,5 Ohm. Im Sub-Ohm–Bereich hat der Widerstand des Drahtes weniger als ein Ohm. Viele Dampfer bevorzugen diese Form, um noch mehr Dampf und Geschmack aus dem Gerät herausholen zu können. Es gibt jedoch auch ein Risiko bei der Wahl eines solch niedrigen Widerstands. Man befindet sich ständig auf dem schmalen Grat zwischen mehr Dampf und Kurzschlussreaktion. Hat man die falschen Akkuzellen in seinem Akkuträger, besteht nicht nur die Gefahr sein Gerät zu zerstören, sondern sich dabei auch selbst zu verletzen.

Wie funktioniert der Atlantis?

Der Atlantis von Aspire muss zu aller erst genauso wie jeder andere Verdampfer auch mit Liquid befüllt werden. Im Anschluss wartet man ein paar Minuten bis sich die Kammer des Verdampfers komplett mit Liquid vollgesogen hat. So hat man bereits zu Beginn sehr gute Dampfergebnisse.

Der Atlantis darf nicht mit Akkuträgern mit einer geringeren Leistung als 20 Watt betrieben werden. Ebenso muss darauf geachtet werden, dass passende Akkus im Akkuträger sind. Durch die hohen Ströme kommt es ansonsten zu einer Überhitzung oder sogar zur Ausgasung der Akkuzellen.

Akkuzellen, die für den Gebrauch am Atlantis geeignet ist, sind beispielsweise die Efest-18650-IMR 2100 maH Akkus. Der Akkuträger sollte zudem eine Schutzelektronik besitzen, mit der er im Notfall vor Kurzschlüssen und Überhitzung geschützt ist.

Nicht für Neueinsteiger geeignet

Für Fans von Selbstwicklern und E-Zigaretten im Niedrig-Ohm-Bereich ist der Aspire Atlantis ein Schmankerl auf dem Markt. Mit ungefähr 40 Euro ist er sogar noch relativ günstig zu haben.

Im Expertenkreis gibt es allerdings Kritik. Der Grund dafür ist ein fehlender Hinweis am Gerät oder der Verpackung. Es geht nicht daraus hervor, dass es sich um einen Niedrig-Ohm-Verdampfer handelt.

Für Neueinsteiger und unerfahrene Dampfer ist der Aspire Atlantis eher nicht geeignet. Kennt man sich in der Materie allerdings aus, so ist der Atlantis definitiv einen Blick wert.