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Informationen und Tipps zu den Verdampfer der E-Zigarette

Tipps zum Verdampfer

Der Verdampfer ist der Motor der elektrischen Zigaretten und das zentrale Stück. Hier wird das Liquid in Dampf umgewandelt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Verdampfer und welche das Dampfen wie beeinflussen, um das ideale Modell zu finden.

Die Funktionsweise des Verdampfers

Der Verdampfer, der auch als Atomizer bezeichnet wird, ist der Teil des Geräts, in dem Liquid so stark erhitzt wird, bis es verdampft und eingeatmet werden kann. Über Dochtmaterial oder durch Aufträufeln gelangt das Liquid an die Heizspirale, die vom Akku auf eine Temperatur zwischen 60°C und 120°C gebracht wird. Es gibt verschiedene Arten von Verdampfern. Cartomizer leiten das Liquid über eine spezielle Watte an die Heizwendel, Clearomizer nutzen keine Watte und sind durchsichtig und Tröpfelverdampfer führen, wie der Name schon sagt, das Liquid in Form von kleinen Tropfen an den Heizdraht. Für die Erfahrenen unter den Dampfern gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Selbstwickelverdampfer bestehen aus einem Gehäuse, das eigenhändig mit Heizwendel und Dochtmaterial, meist Watte, ausgestattet werden kann. Das bietet Dampfern die Möglichkeit, Einfluss auf die Dampfqualität und -intensität zu nehmen.

Die Reinigung der Verdampfer

Sobald Sie den Verdampfer vom Akku entfernt haben, können Sie den Verdampfer einfach mit lauwarmem Wasser ausspülen. Lassen Sie ihn danach mehrere Stunden trocknen. Die Reinigung sollte regelmäßig stattfinden, vorzugsweise wöchentlich, um das Antrocknen von Liquidresten zu vermeiden. Ist Ihr Verdampfer dennoch einmal stärker verschmutzt, so können Sie ihn in zuckerfreie Spirituosen mit hohem Alkoholgehalt einlegen. Branntwein, Wodka oder Ähnliches lösen auch hartnäckige Liquidverschmutzungen. Beachten Sie, dass Verdampfer auch bei sehr guter Pflege nach spätestens einem Monat ausgetauscht werden sollten, da Verschleiß nicht zu verhindern ist.

Spannung und Widerstand – Ohm und Volt

Die richtige Kombination aus Spannung (V, Volt) und Widerstand (Ω, Ohm) ist maßgebend, um das Dampferlebnis zu optimieren. Wichtig ist also das Verhältnis der Spannung, die der Akku an die Heizwendel leitet und der Höhe des Widerstands des Drahtes in der Heizwendel des Verdampfers. Eine niedrige Spannung bei hohem Widerstand verhindert das richtige Verdampfen, während eine zu hohe Spannung bei zu niedrigem Widerstand die Heizwendel überhitzen lässt, wodurch der Verdampfer beschädigt wird. Das richtige Verhältnis liegt bei einer Leistung zwischen 4,5 Watt und 8,5 Watt. Die meisten Dampfer bevorzugen eine Leistung zwischen sechs und acht Watt. Die Wattleistung lässt sich berechnen, in dem die Spannung des Akkus (in Volt) mit sich selbst multipliziert und dann durch den Widerstand des Verdampfers (in Ohm) geteilt wird.

Der passende Akku für den Verdampfer:

Liegt der Widerstand Ihres Verdampfers bei 1,5 Ω, sollten Sie einen Akku zwischen 3 V und 3,6 V nutzen. Bei 2,0 Ω Widerstand empfiehlt sich eine Spannung von 3 V – 4,4 V. Bei 2,4 Ω Widerstand Ihres Verdampfers, nutzen Sie bestenfalls einen Akku mit einer Spannung von 3,4 V bis 4,5 V.

Der passende Verdampfer für den Akku:

Wenn Sie einen regulierbaren Akku verwenden, können Sie in den meisten Fällen zwischen einer Spannung von 3,2 V und 4,8 V variieren. Dadurch haben Sie auch mehr Spielraum bei der Wahl des Verdampfers. Die meisten Akkus, die sich nicht regulieren lassen liefern eine Spannung von 3,2 Volt. Um genug Leistung zu generieren sollte der Widerstand des Verdampfers zwischen 1,6 und 1,8 Ohm liegen.

Die Wirkung der Kombination

Je geringer der Widerstand, desto mehr Hitze wird erzeugt. Das Liquid verdampft schneller und Sie werden das Nikotin schneller aufnehmen. Allerdings leidet darunter die Geschmackswahrnehmung. Ist der Widerstand höher, so entsteht mehr Aerosol, das bei Kontakt mit den Schleimhäuten für das Geschmacksempfinden sorgt und Sie werden das Aroma intensiver wahrnehmen. Dies hat allerdings zur Folge, dass weniger Nikotin aufgenommen wird.

Selbstwickelverdampfer

Wenn Sie bereits einige Erfahrung mit dem Dampfen gesammelt haben und technisch fachkundig sind, können Sie sich auch einen Selbstwickelverdampfer kaufen. Sie können so auf Dauer Kosten sparen, weil Sie nicht stetig den ganzen Verdampfer tauschen müssen und gegebenenfalls das Dampfen weiter individualisieren und besser auf Ihre Präferenzen abstimmen.

Der Draht

Die beliebtesten Drähte sind Kanthaldrähte und solche mit Legierung aus Nickel und Chrom. Es gibt sie in den Stärken 0,16 mm und 0,2 mm. Dünnere Drähte haben dabei generell einen höheren Widerstand (Ω , Ohm-Wert). Bei gleicher Stärke haben aber Kanthal-Drähte einen höheren Widerstand, als Nickel-Chrom-Kombinationen.

Der Docht

Für Anfänger empfiehlt es sich, Glasfaserdochte zu nutzen. Wer schon Selbstwickelerfahrung sammeln konnte, der kann auch die langlebigeren Silikatschnüre verarbeiten. Da sie aber auch teurer ist, sollte sie nicht zur Übung verwendet werden.

Tröpfelverdampfer

Wenn Sie gerne zwischen verschiedenen Liquids mit diversen Geschmäckern wechseln, empfiehlt es sich eventuell einen Tröpfelverdampfer auszuprobieren. In den gewöhnlichen Verdampfern bleibt immer ein Restliquid vorhanden, weshalb der Wechsel der Liquids zu Beginn mit einer Geschmacksvermischung einhergeht. Tröpfelverdampfer erlauben einen klareren Geschmack, denn hier wird das Liquid direkt auf die Spirale getröpfelt. So kann man direkt zwischen verschiedenen Liquids wechseln, dennoch fehlt hier das Depot, weshalb das Liquid öfter nachgegeben werden muss.

Die korrekte Art zu Dampfen

Die richtige Art zu Dampfen

Eine medizinische Studie des Penn State College in den USA belegt, dass elektrische Zigaretten nicht annähernd so abhängig machen, wie gewöhnliche Zigaretten. Aus diesem Grund werden viele Raucher in Erwägung ziehen, die E-Zigaretten zu nutzen. Um Sie bestmöglich vorzubereiten, haben wir uns einige Gedanken zur korrekten Zugtechnik gemacht, die wir Ihnen gerne bereitstellen.

Unterschiede zwischen Dampfen und Rauchen

Das Dampfen unterscheidet sich vom Rauchen mehr, als Sie eventuell denken mögen. Das liegt daran, dass in den elektrischen Zigaretten kein Verbrennungsprozess stattfindet. Dementsprechend ist die Handhabung auch anders.E-Zigaretten erlauben eine Vielfalt verschiedener Aromen und ähneln damit eher Shishas, als der klassischen Zigarette. Der Geschmack des Dampfes einer elektrischen Zigarette wird zwar zunächst im Mund wahrgenommen, aber erst beim Ausatmen, auf den Schleimhäuten in der Nase, entfaltet sich der das Aroma wirklich intensiv. Das Aroma wird erst detailliert wahrgenommen, wenn es die Riechepithel in den Schleimhäuten des oberen Nasengangs erreicht. Aus diesem Grund ist es beim Dampfen entscheidend, durch die Nase auszuatmen, während der Großteil der Raucher durch den Mund ausatmet.

Die Form des Nikotins der E-Zigarette bildet einen weiteren Unterschied zum klassischen Rauchen. In den herkömmlichen Zigaretten ist es in Reinform enthalten und stillt deshalb beim Einatmen auf der Stelle das Nikotinbedürfnis und entfaltet auch direkt seine Wirkung. E-Zigaretten enthalten in Liquid gelöstes Nikotin, das zunächst im Körper verarbeitet wird und deshalb erst nach einer gewissen Weile seine Wirkung zeigt. Dampfer ziehen deshalb merklich langsamer, denn der sogenannte Flash setzt später ein, als beim Rauchen.

Nebenwirkungen durch Fehler in der Handhabung

Raucher ziehen meist sehr schnell und in relativ kurzen Abständen an der Zigarette, weil sie das Bedürfnis nach Nikotin stillen wollen. Bei elektrischen Zigaretten sollte man das aber vermeiden. Zu schnelles Ziehen kann nicht nur Hustenanfälle hervorrufen, sondern auch die Nasen- und Rachenschleimhäute angreifen und austrocknen. Vor allem Anfänger sollten deshalb viel trinken, um einen trockenen Mund zu vermeiden und die Schleimhäute ausreichend zu befeuchten.

Einige weitere Nebenwirkungen, die auftreten können, werden durch die hohe Nikotinzufuhr verursacht. Zwar ist die Überdosierung des Nikotins nicht gefährlich, allerdings kann sie ein unwohles Gefühl verursachen. Pausieren Sie dann das Dampfen, trinken Sie ausreichend und gönnen Sie sich etwas Ruhe. Solche Nebenwirkungen sind ein Anzeichen dafür, dass Sie noch nicht richtig dampfen. Befolgen Sie deshalb bitte die folgenden Ratschläge.

Tipps zur richtigen Zugtechnik

Damit Sie das Dampfen richtig genießen können und keine Nebenwirkungen erleiden müssen, ist es ratsam einige Tipps zu berücksichtigen.

Drücken Sie den Knopf, der betätigt wird, um den Dampf zu erzeugen, schon einen Moment bevor Sie die E-Zigarette in den Mund nehmen. So kann der Verdampfer schon anglühen und mehr Rauch entsteht. Ziehen Sie langsam und ruhig an der elektrischen Zigarette und sammeln Sie den Dampf zunächst in ihrem Mundraum, bevor sie ihn inhalieren beziehungsweise in die Lunge ziehen. Der Vorteil daran ist, dass bereits während der Dampf im Mund ist, ein Teil in dessen in die Nase zieht und Sie das Aroma bereits wahrnehmen können. Auch der Flash setzt dann deutlicher und früher ein. Das Ausatmen des Dampfes sollte über die Nase erfolgen, um das Aroma intensiver wahrzunehmen. Es reicht allerdings, wenn ein Teil des Dampfes durch die Nase entweicht. Sobald Sie den Geschmack wahrnehmen, können Sie den Rest über den Mund ausatmen.

Einatmen durch die Nase – besondere Intensität

Atmet man den Dampf direkt durch die Nase ein, so ergibt sich ein besonders intensives Wahrnehmen der Aromen. Der Geschmack  wird dann besonders detailliert und umfangreich wahrgenommen.

Die Technik dazu ist recht simpel. Ziehen sie mit dem Mund an der elektrischen Zigarette und sammeln sie den Dampf, wie sonst auch, in der Mundhöhle. Lassen Sie ihn dann vorsichtig entweichen, in dem Sie den Mund leicht geöffnet halten und leicht ausatmen. Sie können dann die Hand vor den Mund halten, um den Dampf aufzufangen und anschließend durch die Nase wieder einzuziehen.

Sie sollten diese Art des Dampfens nicht durchgängig anwenden, aber sie ist äußerst nützlich, um neue Geschmackskombinationen detailliert auszuprobieren.

Sie wissen nun, wie die E-Zigarette richtig angewendet wird, so dass sie das Dampferlebnis in vollen Zügen genießen können. Einem erfolgreichen und angenehmen Start mit der E-Zigarette steht also nichts mehr im Wege.