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elektronische Zigarette

Erste Hilfe für die E-Zigarette

Was wird zum Start ins elektrische Raucherleben benötigt?

Zu Beginn benötigt man ein Starterset einer elektrischen Zigarette. Da man nach ungefähr drei Tagen die Depots auswechseln sollte, empfiehlt es sich dazu noch 20 leere Depots zu kaufen.

Einsteiger suchen meistens nach einem Geschmack, der dem Tabak aus Zigaretten möglichst nahe kommt. Dafür gibt es Geschmacksrichtungen wie „USA-Mix“ oder „Virginia„. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten dass es durchaus Spaß machen kann auch andere Geschmacksrichtungen auszuprobieren und zu dampfen.

Welches Liquid sollte man zum Einstieg wählen?

Es gibt Liquid in unterschiedlichen Nikotinstärken. Die starke Variante „high“ hat einen Nikotinanteil von 16 mg auf 1 ml Liquid. Die mittlere Variante „med“ wird auf 12 mg datiert. Es gilt, im Laufe der Zeit die Nikotinstärke immer weiter zu senken. Mit „low“ werden Liquids einer Stärke von 8 mg beschrieben. Zudem gibt es noch Nikotinfreie Liquids, die nur den Aromastoff beinhalten.

Wie viel Liquid benötige ich um elektrisch rauchen zu können?

Es werden ungefähr 1,5 – 2 ml Liquid am Tag benötigt. In der Woche sind das Ungefähr 10 ml, was einem Fläschchen entspricht. Allerdings ist der Liquidverbrauch stark vom Konsumverhalten des einzelnen Nutzers abhängig. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich also immer auch ein oder zwei Fläschchen auf Vorrat zu Hause zu haben, um nicht wieder auf Tabak zurückgreifen zu müssen.

Ist die E-Zigarette teurer als die Tabak Variante?

Im Gesamten ist die elektronische Variante deutlich günstiger als das Rauchen von Tabak Zigaretten. Als Dampfer zahlt man etwa einen Euro pro Tag für Liquid und muss regelmäßig Verschleißteile wie den Verdampfer oder den Akku austauschen. Ein Verdampfer hält im Durchschnitt einen bis eineinhalb Monate durch, bevor er den Geist aufgibt und ausgetauscht werden möchte.

Depot Größen und ihre Füllmengen

Es gibt unterschiedliche Arten von Depots. Die Depots sollten allerdings nie gänzlich gefüllt werden, da dies den Geschmack verfälscht und der Verdampfer beschädigt werden kann, wenn kein Liquid verdampft wird. Zum Befüllen sind die Pipetten-Flaschen geeignet. Liquid gehört für den Dampfer immer in Griffweite, genauso wie man als Raucher immer eine Schachtel Zigarette parat hatte.

Die Depotvarianten:

  • Pen-Depots: 35 Tropfen Liquid
  • 510er Depots: min. 18 Tropfen Liquid
  • Luna-Depot: min. 18 Tropfen Liquid
  • Sammy-Depot: min. 12 Tropfen Liquid

 

Pflege des Verdampfers

Der Verdampfer ist ein Verschleißteil, welches regelmäßig ausgetauscht werden muss. Er verschleißt, da bei jedem Zug die Heizwendel im Verdampfer erhitzt wird und diese ähnlich wie eine Glühbirne irgendwann durchschmort. Zudem wird die Heizwendel durch Liquidrückstände auch verklebt. Um den Verdampfer zu schonen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Eine Option ist es, den Verdampfer im Wechsel zu benutzen. Beispielsweise vormittags den einen und nachmittags einen anderen Verdampfer in Gebrauch nehmen. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer erheblich, da das Material auch mal Erholungspausen zugesprochen bekommt. Genauso, wie Sie als Raucher ein wenig Zeit verstreichen lassen mussten um Ihre Zigarette anzuzünden sollten sie auch hier nicht pausenlos den Taster betätigen.

Schmeckt der Dampf verbrannt, sollten Sie den Verdampfer nicht weiter verwenden. Es gibt die Möglichkeit diesen komplett zu reinigen und so wieder zu einem guten Geschmackserlebnis zu gelangen.

Nicht jedes Liquid ist für jeden Verdampfer geeignet. Manche schmecken in einem anderen Verdampfertypen besser oder eben schlechter. Probieren Sie es aus und finden Sie die perfekte Kombination zwischen Verdampfer und Liquid.

Verdampftes Liquid wird sich an der Heizwendel Ihres Verdampfers absetzen. Achten Sie also auf die Temperatur des Verdampfers. Je höher die Temperatur ausfällt, desto eher wird es Rückstände an der Heizwendel geben. Ebenso unterscheidet sich die Qualität vom Liquid im Allgemeinen. Schlechtes Liquid verklebt die Heizwendel eher als qualitativ hochwertiges. Dies lässt sich Testen, indem man über Nacht einmal Liquid im Depot verweilen lässt. Ist der Dampf am nächsten Tag nicht mehr so dicht, sollte man das Liquid einmal genauer unter die Lupe nehmen. Grundsätzlich gilt es jedoch, die Depots über die Nacht jedoch aus den Verdampfern zu entfernen.

Reinigung

Um die Lebensdauer der Verdampfer zu verlängern, bietet sich eine regelmäßige Reinigung an. Zu häufige Reinigungen können für Verdampfer jedoch auch negative Folgen haben. Es gilt hier, ein Maß zu finden und zu lernen einen Reinigungsbedürftigen Verdampfer zu erkennen.

Zur Reinigung werden das Gewinde und die Außenseite des Depots abgetrocknet. Die Kondenswasser Bildung ist normal. Am einfachsten werden diese Teile regelmäßig mit einem Stück Küchenrolle abgetrocknet. Auch das Akkugewinde sollte immer wieder getrocknet werden, um Schäden am Akku zu vermeiden.

Der Verdampfer sollte einmal in der Woche ausgeblasen werden. Hierfür entfernt man das Depot und den Akkuträger, steckt ein Papiertuch in den Verdampfer und pustet von der Seite des Gewindes in diesen hinein. Die hervorkommenden Überreste können mit dem Tuch abtransportiert werden.

Einmal im Monat oder bei schlechtem Geschmack empfiehlt es sich, den Verdampfer in einem Vodka-Bad einzulegen und nach der Nacht mit heißem Wasser zu durchspülen. Im Anschluss lässt man den Verdampfer trocknen. Im Regelfall schmeckt der Dampf danach wieder wie am ersten Tag.