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Joyetech-C3-Verdampfer

Verdampfer

E-Zigaretten Verdampfer

Die E-Zigarette besteht in der Regel aus zwei Komponenten: Einen Akkuträger und einen Verdampfer. Der Akku sorgt für die „Stromversorgung“, der Verdampfer zerstäubt das Liquid. Gute Verdampfer sorgen für einen satten und hochwertigen Dampf, der das Aroma möglichst unverfälscht zur geschmacklichen Geltung bringt. Der größte Unterschied zur herkömmlichen Zigarette ist, der Stoff der eingeatmet wird. Bei den elektrischen Alternativen zur Zigarette wird sogenanntes Liquid verdampft. Dabei findet keine Verbrennung statt, wodurch deutlich weniger Schadstoffe freigesetzt werden. Zudem sparen sich Dampfer lästige Verbrennungsrückstände.

Die E-Zigarette hat in den letzten Jahren eine schnelle Veränderung durchlebt. Mit vielen technischen Innovationen. Die ersten E-Zigaretten-Verdampfer basierten auf Wattedepots, die mit Liquid betropft wurden. Größter Nachteil dabei war, dass es immer zu einem Kokeln kam, wenn die Watte zu sehr erhitzt wurde. Des Weiteren konnte nur eine geringe Menge Liquid eingefüllt werden. Dadurch musste man regelmäßiger nachfüllen. Abgelöst wurden diese Wattedepots mit der Zeit von Tanksystemen. Diese hatten einen separaten Tank, welcher auf dem Verdampferkopf aufgesetzt wurde. So wie bei der beliebten eGo-T Serie von Joyetech. Es folgten Tanksysteme mit integriertem Verdampferkopf und letztendlich Tanksysteme, bei denen es möglich ist die Verdampferköpfe zu wechseln. So musste nicht der gesamte Tank inklusive Verdampfer ausgetauscht werden. Diese werden auch Clearomizer genannt. Zurzeit zählen diese zu den beliebtesten Dampfgeräten.

Über ein Gewinde wird der Akku an den Verdampfer geschraubt. Hier gibt es zwei gängige gewindearaten. Einmal das eGo-Gewinde außen, und das 510er-Gewinde innen. Es gibt zudem Adapter und Cones, die dafür sorgen, dass quasi jeder Akkuträger an jeden Verdampfer angebracht werden kann, ohne dass ein Gewinde offen liegt oder uneben Abschließt.

Verdampfer zählen zu den Verschleißteilen die E-Zigaretten. Schmeckt der Dampf verbrannt oder ist der Dampf nicht mehr dicht, sollte der Verdampfer ausgetauscht werden. Der kokelige Geschmack kann jedoch auch daher kommen, dass nicht genug Liquid im Verdampferkopf angelangt. Verbessert sich der Geschmack nach einer Neubefüllung nicht, sollte der Verdampferkopf ausgetauscht werden. Da man den Tank, die Basis und das Mundstück deutlich länger nutzen kann als den Verdampferkopf, verlängert sich das Leben des gesamten Systems deutlich und wird dadurch auch Preiswerter.

Clearomizer sind die modernen Verdampfer

Die neue Verdampfergeneration, die Clearomizer, haben sich in Windeseile verbreitet und gehören zu den beliebtesten Verdampfern. Zum einen liegt das an der bequemen Benutzung, aber auch am deutlich dichterem Dampf und klarerem Geschmack. Auch die Designaspekte sind heute deutlich markanter als noch vor ein paar Jahren. Es gibt Clearomizer in unterschiedlichen Farben und Formen.

In den meisten Fällen bestehen Clearomizer aus einem Tank einem Atomizer und aus einem Mundstück. Der Kopf liegt bei Top Coil Verdampfern oben. Daraus führen je nach Model, zwei bis vier Dochte aus Glasfaser in den Tank. Diese können sehr leicht von oben befüllt werden. Anders funktioniert das System Bottom Coil, hier wird der Tank von unten befüllt. Man muss das Gerät also umdrehen.

Neben der Verarbeitung ist auch der Widerstand des Clearomizer ein wichtiges Kriterium. Dieser wird in Ohm angegeben. Es gilt der Grundsatz, ja geringer der Widerstand, desto dichter der produzierte Dampf. Da ein niedriger Widerstand allerdings dazu führt, dass der Clearomizer stärker verbraucht wird, muss man auch regelmäßiger Teile austauschen. Bei den relativ geringen Preisen für einen neuen Verdampferkopf lässt sich über diesen Nachteil jedoch hinwegsehen.

Der Standartwiderstand eines Clearomizer schwankt zwischen 2 und 2,5 Ohm. Wer dichten Dampf bevorzugt, setzt auf einen Ohm-Wert von 1,8 oder gar 1,5. Schwächere Verdampfer haben Widerstände bis zu 3,2 Ohm oder in seltenen Fällen sogar mehr. Von der Wahl des Widerstandes macht man auch die Akkuwahl abhängig. Es gibt auch sogenannte regelbare Akkus, beispielsweise in der eGo-C-Twist, mit denen man Einfluss auf die Dampfentwicklung nehmen kann. Mit einem solchen Akku ist es möglich, auch Verdampfer mit höherem Ohm-Wert zu befeuern und ähnliche Ergebnisse zu erzielen wie mit einem Niedrig-Ohm-Modell.

Einsteigern kann empfohlen werden zum Testen einen Verdampfer mit wechselbaren Verdampferköpfen zu wählen um die unterschiedlichen Widerstände auszuprobieren und so seinen Favoriten zu finden.

Clearomizer mit einer Füllmenge von 1,6 bis 2,0 ml sind für den Gebrauch auf die eGo Akkus ausgerichtet. Im Durchmesser sind sie in etwa gleich dick., sodass es keine unharmonischen Vorsprünge oder Unebenheiten gibt. Auch an die deutlich breiteren Clearomizer mit einer Füllmenge von bis zu 3 ml ist es Dank der Cones möglich, diese ohne Probleme und stabil anzuschrauben.

Verdampfer und Tanksysteme

E-Zigaretten mit Tanksystemen haben eine Trennung zwischen Verdampferkopf und Tank. Um den Tank befüllen zu können wird dieser aus der Basis entfernt. Je nach Verschluss des Liquidfläschchens kann der Tank befüllt werden ohne den Tankverschluss zu öffnen. Nach dem Befüllvorgang wird der Tank auf den Kopf des Verdampfers gesteckt. Um kokeln zu vermeiden, sollte man diesen Vorgang einige male wiederholen bis man Luftblasen aufsteigen sieht. Dann ist das Gerät bereit zum Loslegen.

Die bekannteste Version mit Tanksystem ist Joyetechs Klassiker die eGo-T. Bei diesem war der Verdampferkopf mit der Dormplatte verschmolzen. Beim Nachfolger eGo-C konnten die Verdampferköpte erstmals gewechselt. Für viele waren diese beiden Modelle der Einstieg in die Welt des Dampfens.

Das Befüllen des Clearomizer

In manchen Fällen kann das Befüllen der E-Zigarette ziemlich umständlich sein. Doch gerade hier gibt es achtbare Unterschiede zwischen den einzelnen Verdampfersystemen. Am einfachsten ist das Befüllen bei den Top Coil Systemen. Hier wird der Tank von oben befüllt. Die eGo-T oder eGo-C werden befüllt, indem der Tank herausgezogen wird. Anders läuft es beim Bottom Coil Clearomizer. Hier wird die Bodenplatte entfernt und der Tank umgedreht. Dann kann das Liquid eingefüllt werden. Mit dem richtigen Verschluss erspart man sich einige Sauereien. Mit einer langen und schmalen Pipette ist das saubere Einfüllen gewährleistet ohne dass ein Teil daneben läuft und so nicht nur klebt, sondern auch Liquid verschwendet.

Wann ist ein Verdampfer erledigt

Merkt man, dass der Dampf nicht mehr so dicht wie gewohnt ist oder kommt ein verbrannter Geschmack hindurch, so ist es an der Zeit den Clearomizer auszutauschen. Bei nachlassender Dampf Leistung, kann jedoch auch ein schwacher akku liegen. In diesem Fall muss dieser nur wieder aufgeladen werden. Ist der Atomizer fest verbaut, so muss man den gesamten Verdampfer austauschen. Handelt es sich um einen Clearomizer, kann der Verdampferkopf einzeln ausgetauscht werden. Sollte selbst ein Verdampferwechsel keine Geschmacksverbesserung bringen, kann es auch am Liquid liegen und es empfiehlt sich ein Herstellerwechsel.

Der Verdampfer kratzt

Kratzt der Dampf aus der E-Zigarette im Hals, ist davon auszugehen, dass die Zufuhr des Liquids nicht reibungslos funktioniert. Das bedeutet, dass der Verdampferkopf nicht ausreichend Liquid bekommt und die Heizwendel anfängt zu kokeln. Bei Clearomizern sind dann die Glasfaserdochte abgenutzt. Dadurch können die Heizwendel nicht mit genug Liquid versorgt werden und fangen an schmoren. Die Ursache dafür kann vielseitig sein. Von Materialfehlern bis hin zu einem zu häufigem Liquidwechsel oder eine falsche Liquidmischung.

Die erste Maßnahme in diesem Fall sollte sein, den Verdampfer nach dem Liquidstand zu überprüfen. Ist das Liquid voll, so liegt es an der abgenutzten Faser. Bei einem zu starken Kokelgeschmack, sollte man den Verdampfer mit Wasser ausspülen und über Nacht trocknen lassen.

Der BCC Verdampfer

Bottom Coil Changeable ist der Verdampfersystem, bei dem der Verdampferkopf am Boden des Verdampfers verbaut ist. Hier ist der Verdampferkopf umschlossen von einer Röhre. Diese besteht entweder aus Kunststoff, Metall oder aus Glas. Durch die längere Distanz zwischen Verdampferkopf und dem Mundstück wird der Dampf abgekühlt und ist kälter als bei den Top Coil Modellen. Gerade bei frischem und fruchtigem Aroma ist der kühlere Dampf ein Vorteil für das Aroma.

Auch die Abtrennung von Liquid und Mundstück ist ein Vorteil des Systems, da kein Liquid mehr ins Mundstück laufen kann. Der Tank wird über die Unterseite des Verdampfers befüllt.

Top Coil Verdampfer

Bei Top Coil liegt der Verdampferkopf an der Oberseite. Hier ist der Dampf warm, was an der kurzen Distanz zwischen Mundstück und Verdampferkopf liegt. Bei Geschmacksrichtungen wie Kaffee oder Vanille ist diese Variante besonders zu empfehlen.

Je nach Modell hängen aus dem Verdampferkopf 2 bis 6 Glasfaserdochte in den Tank. Über diese gelangt das Liquid in den Tank. Um diese Version von Verdampfer zu befüllen, wird das Mundstück entfernt und das Liquid in den Tank gegeben.

Vor dem ersten Gebrauch eines neuen Verdampfers sollte die E-Zigarette einige Minuten liegen gelassen werden. Erst wenn die Dochte sich mit Liquid vollgesogen haben, ist der Geschmack richtig intensiv und der Dampf besonders dicht.

BVC Verdampfer

Bottom Vertical Coil ist eine Verdampferart, bei der die Heizwendel senkrecht im Verdampferkopf eingebaut ist. Der BVC Verdampfer verwendet auch nur noch eine Heizwendel und keine Glasfaser mehr. Dochte aus Glasfaser hatten einen Eigengeschmack, der das Aroma des Liquids verfälscht. Des Weiteren kann es zu Problemen beim Nachfluss kommen. Bei den BVC-Verdampfern ist der Kopf mit Keramik gefüllt, welche den gleichmäßigen Fluss des Liquids garantieren soll. Durch diese Watte kann der Geschmack des Liquids besonders zur Geltung kommen.

Die Verdampferköpfe werden im Clearomizer verwendet. BVCs können ebenfalls von unten befüllt werden. Man hält den Verdampfer verkehrt herum und beginnt Liquid hinein zu tröpfeln