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Joyetech-C3-Verdampfer

Verdampfer

E-Zigaretten Verdampfer

Die E-Zigarette besteht in der Regel aus zwei Komponenten: Einen Akkuträger und einen Verdampfer. Der Akku sorgt für die „Stromversorgung“, der Verdampfer zerstäubt das Liquid. Gute Verdampfer sorgen für einen satten und hochwertigen Dampf, der das Aroma möglichst unverfälscht zur geschmacklichen Geltung bringt. Der größte Unterschied zur herkömmlichen Zigarette ist, der Stoff der eingeatmet wird. Bei den elektrischen Alternativen zur Zigarette wird sogenanntes Liquid verdampft. Dabei findet keine Verbrennung statt, wodurch deutlich weniger Schadstoffe freigesetzt werden. Zudem sparen sich Dampfer lästige Verbrennungsrückstände.

Die E-Zigarette hat in den letzten Jahren eine schnelle Veränderung durchlebt. Mit vielen technischen Innovationen. Die ersten E-Zigaretten-Verdampfer basierten auf Wattedepots, die mit Liquid betropft wurden. Größter Nachteil dabei war, dass es immer zu einem Kokeln kam, wenn die Watte zu sehr erhitzt wurde. Des Weiteren konnte nur eine geringe Menge Liquid eingefüllt werden. Dadurch musste man regelmäßiger nachfüllen. Abgelöst wurden diese Wattedepots mit der Zeit von Tanksystemen. Diese hatten einen separaten Tank, welcher auf dem Verdampferkopf aufgesetzt wurde. So wie bei der beliebten eGo-T Serie von Joyetech. Es folgten Tanksysteme mit integriertem Verdampferkopf und letztendlich Tanksysteme, bei denen es möglich ist die Verdampferköpfe zu wechseln. So musste nicht der gesamte Tank inklusive Verdampfer ausgetauscht werden. Diese werden auch Clearomizer genannt. Zurzeit zählen diese zu den beliebtesten Dampfgeräten.

Über ein Gewinde wird der Akku an den Verdampfer geschraubt. Hier gibt es zwei gängige gewindearaten. Einmal das eGo-Gewinde außen, und das 510er-Gewinde innen. Es gibt zudem Adapter und Cones, die dafür sorgen, dass quasi jeder Akkuträger an jeden Verdampfer angebracht werden kann, ohne dass ein Gewinde offen liegt oder uneben Abschließt.

Verdampfer zählen zu den Verschleißteilen die E-Zigaretten. Schmeckt der Dampf verbrannt oder ist der Dampf nicht mehr dicht, sollte der Verdampfer ausgetauscht werden. Der kokelige Geschmack kann jedoch auch daher kommen, dass nicht genug Liquid im Verdampferkopf angelangt. Verbessert sich der Geschmack nach einer Neubefüllung nicht, sollte der Verdampferkopf ausgetauscht werden. Da man den Tank, die Basis und das Mundstück deutlich länger nutzen kann als den Verdampferkopf, verlängert sich das Leben des gesamten Systems deutlich und wird dadurch auch Preiswerter.

Clearomizer sind die modernen Verdampfer

Die neue Verdampfergeneration, die Clearomizer, haben sich in Windeseile verbreitet und gehören zu den beliebtesten Verdampfern. Zum einen liegt das an der bequemen Benutzung, aber auch am deutlich dichterem Dampf und klarerem Geschmack. Auch die Designaspekte sind heute deutlich markanter als noch vor ein paar Jahren. Es gibt Clearomizer in unterschiedlichen Farben und Formen.

In den meisten Fällen bestehen Clearomizer aus einem Tank einem Atomizer und aus einem Mundstück. Der Kopf liegt bei Top Coil Verdampfern oben. Daraus führen je nach Model, zwei bis vier Dochte aus Glasfaser in den Tank. Diese können sehr leicht von oben befüllt werden. Anders funktioniert das System Bottom Coil, hier wird der Tank von unten befüllt. Man muss das Gerät also umdrehen.

Neben der Verarbeitung ist auch der Widerstand des Clearomizer ein wichtiges Kriterium. Dieser wird in Ohm angegeben. Es gilt der Grundsatz, ja geringer der Widerstand, desto dichter der produzierte Dampf. Da ein niedriger Widerstand allerdings dazu führt, dass der Clearomizer stärker verbraucht wird, muss man auch regelmäßiger Teile austauschen. Bei den relativ geringen Preisen für einen neuen Verdampferkopf lässt sich über diesen Nachteil jedoch hinwegsehen.

Der Standartwiderstand eines Clearomizer schwankt zwischen 2 und 2,5 Ohm. Wer dichten Dampf bevorzugt, setzt auf einen Ohm-Wert von 1,8 oder gar 1,5. Schwächere Verdampfer haben Widerstände bis zu 3,2 Ohm oder in seltenen Fällen sogar mehr. Von der Wahl des Widerstandes macht man auch die Akkuwahl abhängig. Es gibt auch sogenannte regelbare Akkus, beispielsweise in der eGo-C-Twist, mit denen man Einfluss auf die Dampfentwicklung nehmen kann. Mit einem solchen Akku ist es möglich, auch Verdampfer mit höherem Ohm-Wert zu befeuern und ähnliche Ergebnisse zu erzielen wie mit einem Niedrig-Ohm-Modell.

Einsteigern kann empfohlen werden zum Testen einen Verdampfer mit wechselbaren Verdampferköpfen zu wählen um die unterschiedlichen Widerstände auszuprobieren und so seinen Favoriten zu finden.

Clearomizer mit einer Füllmenge von 1,6 bis 2,0 ml sind für den Gebrauch auf die eGo Akkus ausgerichtet. Im Durchmesser sind sie in etwa gleich dick., sodass es keine unharmonischen Vorsprünge oder Unebenheiten gibt. Auch an die deutlich breiteren Clearomizer mit einer Füllmenge von bis zu 3 ml ist es Dank der Cones möglich, diese ohne Probleme und stabil anzuschrauben.

Verdampfer und Tanksysteme

E-Zigaretten mit Tanksystemen haben eine Trennung zwischen Verdampferkopf und Tank. Um den Tank befüllen zu können wird dieser aus der Basis entfernt. Je nach Verschluss des Liquidfläschchens kann der Tank befüllt werden ohne den Tankverschluss zu öffnen. Nach dem Befüllvorgang wird der Tank auf den Kopf des Verdampfers gesteckt. Um kokeln zu vermeiden, sollte man diesen Vorgang einige male wiederholen bis man Luftblasen aufsteigen sieht. Dann ist das Gerät bereit zum Loslegen.

Die bekannteste Version mit Tanksystem ist Joyetechs Klassiker die eGo-T. Bei diesem war der Verdampferkopf mit der Dormplatte verschmolzen. Beim Nachfolger eGo-C konnten die Verdampferköpte erstmals gewechselt. Für viele waren diese beiden Modelle der Einstieg in die Welt des Dampfens.

Das Befüllen des Clearomizer

In manchen Fällen kann das Befüllen der E-Zigarette ziemlich umständlich sein. Doch gerade hier gibt es achtbare Unterschiede zwischen den einzelnen Verdampfersystemen. Am einfachsten ist das Befüllen bei den Top Coil Systemen. Hier wird der Tank von oben befüllt. Die eGo-T oder eGo-C werden befüllt, indem der Tank herausgezogen wird. Anders läuft es beim Bottom Coil Clearomizer. Hier wird die Bodenplatte entfernt und der Tank umgedreht. Dann kann das Liquid eingefüllt werden. Mit dem richtigen Verschluss erspart man sich einige Sauereien. Mit einer langen und schmalen Pipette ist das saubere Einfüllen gewährleistet ohne dass ein Teil daneben läuft und so nicht nur klebt, sondern auch Liquid verschwendet.

Wann ist ein Verdampfer erledigt

Merkt man, dass der Dampf nicht mehr so dicht wie gewohnt ist oder kommt ein verbrannter Geschmack hindurch, so ist es an der Zeit den Clearomizer auszutauschen. Bei nachlassender Dampf Leistung, kann jedoch auch ein schwacher akku liegen. In diesem Fall muss dieser nur wieder aufgeladen werden. Ist der Atomizer fest verbaut, so muss man den gesamten Verdampfer austauschen. Handelt es sich um einen Clearomizer, kann der Verdampferkopf einzeln ausgetauscht werden. Sollte selbst ein Verdampferwechsel keine Geschmacksverbesserung bringen, kann es auch am Liquid liegen und es empfiehlt sich ein Herstellerwechsel.

Der Verdampfer kratzt

Kratzt der Dampf aus der E-Zigarette im Hals, ist davon auszugehen, dass die Zufuhr des Liquids nicht reibungslos funktioniert. Das bedeutet, dass der Verdampferkopf nicht ausreichend Liquid bekommt und die Heizwendel anfängt zu kokeln. Bei Clearomizern sind dann die Glasfaserdochte abgenutzt. Dadurch können die Heizwendel nicht mit genug Liquid versorgt werden und fangen an schmoren. Die Ursache dafür kann vielseitig sein. Von Materialfehlern bis hin zu einem zu häufigem Liquidwechsel oder eine falsche Liquidmischung.

Die erste Maßnahme in diesem Fall sollte sein, den Verdampfer nach dem Liquidstand zu überprüfen. Ist das Liquid voll, so liegt es an der abgenutzten Faser. Bei einem zu starken Kokelgeschmack, sollte man den Verdampfer mit Wasser ausspülen und über Nacht trocknen lassen.

Der BCC Verdampfer

Bottom Coil Changeable ist der Verdampfersystem, bei dem der Verdampferkopf am Boden des Verdampfers verbaut ist. Hier ist der Verdampferkopf umschlossen von einer Röhre. Diese besteht entweder aus Kunststoff, Metall oder aus Glas. Durch die längere Distanz zwischen Verdampferkopf und dem Mundstück wird der Dampf abgekühlt und ist kälter als bei den Top Coil Modellen. Gerade bei frischem und fruchtigem Aroma ist der kühlere Dampf ein Vorteil für das Aroma.

Auch die Abtrennung von Liquid und Mundstück ist ein Vorteil des Systems, da kein Liquid mehr ins Mundstück laufen kann. Der Tank wird über die Unterseite des Verdampfers befüllt.

Top Coil Verdampfer

Bei Top Coil liegt der Verdampferkopf an der Oberseite. Hier ist der Dampf warm, was an der kurzen Distanz zwischen Mundstück und Verdampferkopf liegt. Bei Geschmacksrichtungen wie Kaffee oder Vanille ist diese Variante besonders zu empfehlen.

Je nach Modell hängen aus dem Verdampferkopf 2 bis 6 Glasfaserdochte in den Tank. Über diese gelangt das Liquid in den Tank. Um diese Version von Verdampfer zu befüllen, wird das Mundstück entfernt und das Liquid in den Tank gegeben.

Vor dem ersten Gebrauch eines neuen Verdampfers sollte die E-Zigarette einige Minuten liegen gelassen werden. Erst wenn die Dochte sich mit Liquid vollgesogen haben, ist der Geschmack richtig intensiv und der Dampf besonders dicht.

BVC Verdampfer

Bottom Vertical Coil ist eine Verdampferart, bei der die Heizwendel senkrecht im Verdampferkopf eingebaut ist. Der BVC Verdampfer verwendet auch nur noch eine Heizwendel und keine Glasfaser mehr. Dochte aus Glasfaser hatten einen Eigengeschmack, der das Aroma des Liquids verfälscht. Des Weiteren kann es zu Problemen beim Nachfluss kommen. Bei den BVC-Verdampfern ist der Kopf mit Keramik gefüllt, welche den gleichmäßigen Fluss des Liquids garantieren soll. Durch diese Watte kann der Geschmack des Liquids besonders zur Geltung kommen.

Die Verdampferköpfe werden im Clearomizer verwendet. BVCs können ebenfalls von unten befüllt werden. Man hält den Verdampfer verkehrt herum und beginnt Liquid hinein zu tröpfeln

So funktioniert die E-Zigarette

Funktionsweise der e-Zigarette

E-Zigaretten sind momentan ein beliebtes Gesprächsthema. Sie stoßen keinen unangenehmen Rauch aus, produzieren keine Asche und auch keine Verbrennungsprodukte wie Teer, oder Kohlenmonoxid. Viele Raucher sehen in den E-Zigaretten also eine echte Alternative. Doch was genau sind E-Zigaretten, wie funktionieren sie und wie unterscheiden sie sich von herkömmlichen Tabakzigaretten?

Dampfen statt Rauchen

Gewöhnliche Zigaretten verbrennen Tabak, so dass Rauch entsteht. Nikotin und giftige Verbrennungsstoffe werden dann inhaliert. E-Zigaretten verbrennen nichts, sondern verdampfen eine Flüssigkeit, die Nikotin enthält. Der Konsum von E-Zigaretten wird deshalb Dampfen genannt.  Vorteil des Dampfens ist ganz klar, dass der Dampfer die Handlung und den Nikotinkonsum, der beim Rauchen gegeben wird weiter beibehalten kann, allerdings bis auf das Nikotin kaum weiteren Giftstoffe zu sich nimmt. Der Konsument zieht an der E-Zigarette und das erhitzte Liquid wird in Form des Dampfes durch das Mundstück eingesogen und inhaliert.

Das Gefühl des Dampfens

Bestimmte Modelle, die der Umgewöhnung dienen, sehen so aus, wie Tabakzigaretten, fühlen sich ähnlich an und können mit Liquid ausgestattet werden, das Nikotin enthält. Die Tanks sind aber dementsprechend klein und Vieldampfer sollen besser auf größere Modelle zurückgreifen. Diese sehen zwar nicht mehr aus wie Tabakzigaretten, das Gefühl des Inhalierens ist aber das Selbe.  Auch das Einatmen ähnelt dem Rauchen, da aber Dampf entwickelt wird, ist die Geruchsbelästigung geringer. Vorteil der E-Zigarette ist außerdem die individuelle Dosierung der Inhaltsstoffe.  Allerdings setzt der Nikotineffekt später ein, als bei Nikotinzigaretten. Die Inhaltsstoffe der Tabakzigaretten begünstigen nämlich die Weiterleitung des Nikotins an das Gehirn, so dass nach wenigen Sekunden ein Effekt einsetzt. Diese Inhalte fehlen den Liquids und der Effekt des Nikotins setzt erst nach circa einer halben Minute ein. Umsteiger müssen also zu Beginn etwas Geduld haben, um sich an die Verzögerung zu gewöhnen. Dampfer werden deshalb vermutlich öfter an der E-Zigarette ziehen, als sie es an der Tabakzigarette getan haben. Allerdings reichen wenige Züge, um das Nikotin-Verlangen zu befriedigen. Wer seinen Nikotin-Konsum ganz genau verfolgen möchte, kann ein Bluetooth-Gerät nutzen, das sich mit Smartphones verbinden lässt. So kann man seinen Nikotin-Konsum verfolgen oder steuern.

Woraus besteht eine E-Zigarette

E-Zigaretten werden in teils stark variierenden Ausführungen angeboten. Sie unterscheiden sich in Größe, Leistung und Design, gleichen sich aber in den Hauptbestandteilen.

Verdampfer/ Atomizer

Der Verdampfer ist eine Kammer, in der das Liquid in Dampf gewandelt wird. Das Liquid wird manuell oder durch Docht und Watte an eine Heizwendel getragen, die vom Akku erhitzt wird und so die Flüüssigkeit verdampfen lässt. Die Temperaturen, die dazu benötigt werden liegen zwischen 60°C und 120°C. Der Dampf wird dann durch das Mundstück eingesogen und inhaliert. Der Verdampfer hält in etwa einen Monat, danach muss er ersetzt werden.

Der Cartomizer bezeichnet ein Gehäuse, das sowohl das Depot, beziehungsweise den Liquid-Tank als auch denVerdampfer beinhaltet. Er ist mit einer speziellen Watte ausgestattet, die die Flüssigkeit an die Heizwendel heranträgt. Die E-Zigarette mit Cartomizer ist ergiebig, aber etwas weniger geschmacksintensiv.

Der Clearomizer ist ein durchsichtiges Gehäuse, in dem Liquid mittels Docht aus Glasfaser an den Verdampfer getragen wird. Man kann leicht überprüfen, wie viel Liquid noch enthalten ist und wann man neu nachfüllen muss. Der Clearomizer sorgt durch seine direkte Liquid-Zuführung für einen intensiven und klaren Geschmack.

Das Depot/ Der Tank

Die Flüssigkeit, die verdampft wird besteht aus Propylenglykol, Glycerin, Aromen und Wasser und ist mit Nikotin angereichert. Aus unzähligen Geschmacksrichtungen wie Tabak, Früchten, oder exotischen Geschmäckern wie Lakritz oder Brathähnchen, kann jeder frei wählen. Das Verkaufsverhältnis liegt aber bei circa 70% Tabakgeschmack gegen 30% andere Aromen.

Die Heizwendel kann auf zweierlei Art mit Liquid gespeist werden. Entweder man träufelt selbst Liquid auf die Wendel und kann so schnell hintereinander verschiedene Geschmäcker testen, oder es wird durch Füllmaterial an sie herangetragen. Für das regelmäßige Dampfen eignet sich letztere Version besser. Zwar gibt es auch Einweg-Zigaretten, der überwiegende Teil der Modelle ist aber zur Wiederbefüllung gedacht.

Der Akku

E-Zigaretten werden mit wieder aufladbaren Lithium-Ionen-Akku bestückt. Der Strom reicht in etwa für einen halben oder ganzen Tag, muss aber danach mehrere Stunden geladen werden. Deshalb empfiehlt es sich, Notfall-Akkus bereit zu haben. Es gibt Geräte, deren Akku entnommen werden kann und welche, in denen der Akku fest verbaut ist. Das Ladegerät wird meistens mitgeliefert, inzwischen ist das Ladegerät häufig mit USB-Port versehen. Beliebt sind auch regelbare Akkus, bei denen die Spannungsstärke individuell eingestellt werden kann.

Informationen und Tipps zu den Verdampfer der E-Zigarette

Tipps zum Verdampfer

Der Verdampfer ist der Motor der elektrischen Zigaretten und das zentrale Stück. Hier wird das Liquid in Dampf umgewandelt. Informieren Sie sich über die verschiedenen Verdampfer und welche das Dampfen wie beeinflussen, um das ideale Modell zu finden.

Die Funktionsweise des Verdampfers

Der Verdampfer, der auch als Atomizer bezeichnet wird, ist der Teil des Geräts, in dem Liquid so stark erhitzt wird, bis es verdampft und eingeatmet werden kann. Über Dochtmaterial oder durch Aufträufeln gelangt das Liquid an die Heizspirale, die vom Akku auf eine Temperatur zwischen 60°C und 120°C gebracht wird. Es gibt verschiedene Arten von Verdampfern. Cartomizer leiten das Liquid über eine spezielle Watte an die Heizwendel, Clearomizer nutzen keine Watte und sind durchsichtig und Tröpfelverdampfer führen, wie der Name schon sagt, das Liquid in Form von kleinen Tropfen an den Heizdraht. Für die Erfahrenen unter den Dampfern gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Selbstwickelverdampfer bestehen aus einem Gehäuse, das eigenhändig mit Heizwendel und Dochtmaterial, meist Watte, ausgestattet werden kann. Das bietet Dampfern die Möglichkeit, Einfluss auf die Dampfqualität und -intensität zu nehmen.

Die Reinigung der Verdampfer

Sobald Sie den Verdampfer vom Akku entfernt haben, können Sie den Verdampfer einfach mit lauwarmem Wasser ausspülen. Lassen Sie ihn danach mehrere Stunden trocknen. Die Reinigung sollte regelmäßig stattfinden, vorzugsweise wöchentlich, um das Antrocknen von Liquidresten zu vermeiden. Ist Ihr Verdampfer dennoch einmal stärker verschmutzt, so können Sie ihn in zuckerfreie Spirituosen mit hohem Alkoholgehalt einlegen. Branntwein, Wodka oder Ähnliches lösen auch hartnäckige Liquidverschmutzungen. Beachten Sie, dass Verdampfer auch bei sehr guter Pflege nach spätestens einem Monat ausgetauscht werden sollten, da Verschleiß nicht zu verhindern ist.

Spannung und Widerstand – Ohm und Volt

Die richtige Kombination aus Spannung (V, Volt) und Widerstand (Ω, Ohm) ist maßgebend, um das Dampferlebnis zu optimieren. Wichtig ist also das Verhältnis der Spannung, die der Akku an die Heizwendel leitet und der Höhe des Widerstands des Drahtes in der Heizwendel des Verdampfers. Eine niedrige Spannung bei hohem Widerstand verhindert das richtige Verdampfen, während eine zu hohe Spannung bei zu niedrigem Widerstand die Heizwendel überhitzen lässt, wodurch der Verdampfer beschädigt wird. Das richtige Verhältnis liegt bei einer Leistung zwischen 4,5 Watt und 8,5 Watt. Die meisten Dampfer bevorzugen eine Leistung zwischen sechs und acht Watt. Die Wattleistung lässt sich berechnen, in dem die Spannung des Akkus (in Volt) mit sich selbst multipliziert und dann durch den Widerstand des Verdampfers (in Ohm) geteilt wird.

Der passende Akku für den Verdampfer:

Liegt der Widerstand Ihres Verdampfers bei 1,5 Ω, sollten Sie einen Akku zwischen 3 V und 3,6 V nutzen. Bei 2,0 Ω Widerstand empfiehlt sich eine Spannung von 3 V – 4,4 V. Bei 2,4 Ω Widerstand Ihres Verdampfers, nutzen Sie bestenfalls einen Akku mit einer Spannung von 3,4 V bis 4,5 V.

Der passende Verdampfer für den Akku:

Wenn Sie einen regulierbaren Akku verwenden, können Sie in den meisten Fällen zwischen einer Spannung von 3,2 V und 4,8 V variieren. Dadurch haben Sie auch mehr Spielraum bei der Wahl des Verdampfers. Die meisten Akkus, die sich nicht regulieren lassen liefern eine Spannung von 3,2 Volt. Um genug Leistung zu generieren sollte der Widerstand des Verdampfers zwischen 1,6 und 1,8 Ohm liegen.

Die Wirkung der Kombination

Je geringer der Widerstand, desto mehr Hitze wird erzeugt. Das Liquid verdampft schneller und Sie werden das Nikotin schneller aufnehmen. Allerdings leidet darunter die Geschmackswahrnehmung. Ist der Widerstand höher, so entsteht mehr Aerosol, das bei Kontakt mit den Schleimhäuten für das Geschmacksempfinden sorgt und Sie werden das Aroma intensiver wahrnehmen. Dies hat allerdings zur Folge, dass weniger Nikotin aufgenommen wird.

Selbstwickelverdampfer

Wenn Sie bereits einige Erfahrung mit dem Dampfen gesammelt haben und technisch fachkundig sind, können Sie sich auch einen Selbstwickelverdampfer kaufen. Sie können so auf Dauer Kosten sparen, weil Sie nicht stetig den ganzen Verdampfer tauschen müssen und gegebenenfalls das Dampfen weiter individualisieren und besser auf Ihre Präferenzen abstimmen.

Der Draht

Die beliebtesten Drähte sind Kanthaldrähte und solche mit Legierung aus Nickel und Chrom. Es gibt sie in den Stärken 0,16 mm und 0,2 mm. Dünnere Drähte haben dabei generell einen höheren Widerstand (Ω , Ohm-Wert). Bei gleicher Stärke haben aber Kanthal-Drähte einen höheren Widerstand, als Nickel-Chrom-Kombinationen.

Der Docht

Für Anfänger empfiehlt es sich, Glasfaserdochte zu nutzen. Wer schon Selbstwickelerfahrung sammeln konnte, der kann auch die langlebigeren Silikatschnüre verarbeiten. Da sie aber auch teurer ist, sollte sie nicht zur Übung verwendet werden.

Tröpfelverdampfer

Wenn Sie gerne zwischen verschiedenen Liquids mit diversen Geschmäckern wechseln, empfiehlt es sich eventuell einen Tröpfelverdampfer auszuprobieren. In den gewöhnlichen Verdampfern bleibt immer ein Restliquid vorhanden, weshalb der Wechsel der Liquids zu Beginn mit einer Geschmacksvermischung einhergeht. Tröpfelverdampfer erlauben einen klareren Geschmack, denn hier wird das Liquid direkt auf die Spirale getröpfelt. So kann man direkt zwischen verschiedenen Liquids wechseln, dennoch fehlt hier das Depot, weshalb das Liquid öfter nachgegeben werden muss.

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Gesünderes Rauchen – E-Zigarette?

Das gesündere Rauchen: Die E-Zigarette?

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Zum Rauchen braucht es schon lange keinen Tabak mehr: Die E-Zigarette ist eine kostengünstige Alternative. Im Jahr 2003 von einem chinesischen Tüftler umgesetzt, erfreut sich die elektronische Zigarette in Deutschland einer zunehmenden Beliebtheit. Hierzulande schätzt der Handel die Zahl der Konsumenten auf mehr als zwei Millionen Menschen.

E-Zigarette rauchen: Was ist drin?

Die elektronische Zigarette verbrennt keinen Tabak, sondern verdampft eine Flüssigkeit, die in den häufigsten Fällen Nikotin enthält. Dessen Konzentration schwankt jedoch von Marke zu Marke erheblich.

Hauptbestandteil der meisten Produkte ist der Stoff Propylenglykol, welcher den Rauch hervorruft. Dieser Stoff wird ebenfalls in Theatern oder Diskotheken in Nebelmaschinen verwendet. Oft werden den elektrischen Glimmstängeln auch Aromen wie Vanille und Menthol zugesetzt, insgesamt zählten Forscher der Universität San Diego etwa 7700 verschiedene Geschmacksrichtungen. Diese erstrecken sich von Schokolade über Käsekuchen bis hin zu Waldfrucht und Tiramisu.

Funktionsweise der elektrischen Zigarette

Annähernd alle erhältlichen Modelle der alternativen Zigarette beruhen auf dem Verdampferprinzip. Sie bestehen aus einem Akku und einem Verdampfer. Diese gibt es entweder als Einwegprodukt oder zur mehrfachen Anwendung. Bei sogenannten Selbstwickelverdampfern können Heizspirale und Trägerstoff selbst hergestellt bzw. erneut verwendet werden. Die zu verdampfende Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, gelangt durch eine Art Docht von einem Tank zur Heizspirale.

Gebrauch in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln

Ähnlich wie bei der herkömmlichen Zigarette, ist der Gebrauch der elektrischen Zigarette in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln in Deutschland strickt untersagt. An Bahnsteigen dürfen sie jedoch Bedingungslos geraucht werden. Die einzige Ausnahme stellt Bayern dar: Dort ist das Rauchen einer E-Zigarette in Gaststätten erlaubt, solange sie Liquid verdampfen.

E-Zigarette als Kippen-Entwöhner

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, kann ebenfalls zum elektronischen Sargnagel greifen. Laut mehrerer Studien hemmt alleine der Griff zur E-Zigarette das Verlangen nach einer klassischen Kippe. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob in dem elektrischen Glimmstängel tatsächlich Nikotin enthalten ist – viel Wichtiger ist die Vorstellung, nach wie vor die gewohnte Zigarette in der Hand zu halten und die Finger beschäftigt zu wissen.