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Verdampferköpfe


Verdampferköpfe

Nutzer von E-Zigaretten kommen ohne Verdampfer nicht aus. Dennoch ist das Thema sehr umfangreich und für Neueinsteiger oft verwirrend. Der nachfolgende Artikel spricht mit Informationen zur Entwicklung im Bereich Verdampfer und Verdampferköpfe Rat suchende Neulinge an.

Für erfahrene Dampfer dient er zur Auffrischung von Grundwissen und teilweise als Rückblick in die Anfangstage.

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Den persönlichen Ansprüchen gerecht werden

Wer als Einsteiger den idealen Verdampfer sucht, wird oft mit bisher wenig bekannten Begriffen konfrontiert. Nutzer von E-Zigaretten sprechen beispielsweise nicht vom Rauchen, sondern vom Dampfen, sie beklagen manchmal zu geringen oder keinen Zug und unterscheiden zwischen Selbstwicklern und Fertigköpfen.

Darüber hinaus nutzt es wenig, bei Verdampfern und Verdampferköpfen auf allgemeine Bewertungen zu achten. Die eigenen Erwartungen und Anforderungen sollten die entscheidenden Treiber beim Erwerb sein.

Die beiden wesentlichen Elemente der E-Zigarette sind Verdampfer und Akku. Beide Komponenten gehören beim Dampfen zusammen, einzeln sind sie nutzlos. In den ersten Tagen des Dampfens mussten Nutzer kaum an Abstimmung denken, denn die verfügbaren Modelle waren bei jedem Hersteller nahezu identisch.

Seither gab es bei Akkus und Verdampfern wesentliche Weiterentwicklungen, gleichzeitig stiegen die Ansprüche der Nutzer. Die Grundtendenz der Anfangszeit war: Hauptsache Dampf. Heutzutage dominiert bei Dampfern die Vielfalt und davon werden Entwickler manchmal zu extremen Innovationen angetrieben.

Vor allem die Entwicklung der Verdampfer führte zu einem breit gestreuten Portfolio, welches vom schlichten Gebrauchsverdampfer bis hin zum exzellent verarbeiteten High-Tech-Verdampfer alles Wünschenswerte enthält. Für Einsteiger ist es zunächst wichtig, das Grundprinzip der Verdampfer zu kennen.

Was ist ein Verdampfer und wie funktioniert er?

So unterschiedlich die Verdampfer der Neuzeit auch sein mögen, in der Funktionsweise sind sie alle gleich. Als Verdampfer wird in der Regel ein Behälter bezeichnet, der die Flüssigkeit bzw. das Liquid enthält und mittels Energie aus dem Akku verdampft. Das einfach verständliche Grundprinzip hat die Entwickler zu den unterschiedlichsten Typen angeregt, die Funktion der meisten Modelle ist jedoch identisch oder zumindest ähnlich.

Die Bestandteile eines Verdampfers setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Elektrischer Anschluss (EGO oder 510er Gewinde)
  • Depot für Liquid
  • Heizspirale
  • Dampfauslass in Form eines Mundstücks (Drip Tip)
  • Luftzufuhr

Alle genannten Elemente werden heutzutage auf die unterschiedlichste Art und Weise miteinander kombiniert. Mittlerweile gibt es Verdampfer für den einmaligen Gebrauch, langlebige Modelle mit austauschbaren Verschleißteilen sowie Alternativen für Selbstwickler.

Welche Verdampfertypen gibt es?

Aufgrund der kontinuierlichen Entwicklung sind einige Typen kaum noch erhältlich, andere haben sich durchgesetzt und dominieren heute den Markt. Aus dem scharfen Wettbewerb gingen die Clearomizer als klare Sieger hervor. Diese gibt es in den Varianten Selbstwickler oder Fertigverdampfer. Behaupten konnten sich auch die Tröpfelverdampfer, in denen viele Nutzer eine Weiterentwicklung des Dampfens sehen. Vom Prinzip her sind Tröpfelverdampfer Clearomizer ohne Tank. Im alltäglichen Gebrauch sprechen Nutzer von Verdampfern als Clearomizer.

Verdampferköpfe, die den Mitbewerbern weichen mussten

Cartomizer spielen in der Dampfer-Szene so gut wie keine Rolle mehr. Sie verfügen über Liquid-Depots mit Filterwatte und integrierten Heizspiralen. Cartomizer werden mittlerweile nur noch in elektronischen Zigaretten (Cigalikes) eingesetzt, deren Erscheinungsbild dem einer herkömmlichen Zigarette ähnelt. Darüber hinaus hat der als Cartomizer bezeichnete Verdampferkopf viel von seiner Bedeutung verloren.

Ebenfalls an Attraktivität eingebüßt hat der DCT (Dual Coil Tankomizer), eine Weiterentwicklung des Cartomizers. Im großen Liquid-Depot befindet sich ein Cartomizer, welcher die Flüssigkeit über ein kleines Loch ins Watte-Depot saugt und mittels Heizwedel verdampft. DCT Verdampferköpfe erlebten in der Anfangszeit zunehmende Popularität, allerdings waren Handling, Liquidnachfluss und Geschmack problematisch. Verdampferköpfe nach dem DCT-Prinzip überlebten in stark modifizierter Form und sind als solche nur noch schwer erkennbar.

Tröpfelverdampfer – Verdampferköpfe mit Kultstatus

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Tröpfelverdampfer und anderen Modellen ist der fehlende Tank. Liquid wird als geringe Menge (maximal 10 Tropfen) im Dochtmaterial gespeichert und bei Bedarf nachgetröpfelt. Dieses System wird heutzutage überwiegend als Selbstwickelverdampfer angeboten, in der Anfangszeit dienten Tröpfelverdampfer zum Testen neuer Liquid-Varianten. Gleichwohl hat der Tröpfelverdampferkopf mittlerweile eine Art Kultstatus erlangt, Bastler nutzen ihn zur Maximierung von Dampf und Geschmack.

Verdampferköpfe sind ausschlaggebend für Geschmack und Dampf

Verdampfer nach dem dominierenden Clearomizer-Prinzip gibt es als Einwegverdampfer und Verdampferköpfe zum Auswechseln. Der Verdampferkopf hat eine entscheidende Funktion, er entscheidet über Dampfmenge und Geschmack. Was es für Einsteiger dabei zu beachten gilt, wird nachfolgend beschrieben.

Widerstand und Stromfluss

Der Widerstand wird bei jedem Verdampferkopf in Ohm angegeben. Er muss mit der Leistung des Akkus übereinstimmen. Bei zu viel Strom glüht die Wicklung im Verdampferkopf zu heiß und die Flüssigkeit beginnt zu kokeln. Ist die Leistung zu gering, wird kein oder zu wenig Dampf produziert. Neue Verdampferköpfe sind jedoch für Einsteiger leicht zu handeln, weil Widerstand und Leistung perfekt aufeinander abgestimmt werden. Etwas Grundwissen und einige Erfahrungen sollten Nutzer allerdings mitbringen, die sich für das Selbstwickeln entscheiden.

Verdampferköpfe sind mit den unterschiedlichsten Widerständen auf dem Markt, moderne Standard-Akkus haben eine Leistung von 1 bis 1.8 Ohm. Dank neuester Akku-Technik sind heutzutage auch Verdampferköpfe für das Subohmdampfen verfügbar. Diese Art des Dampfens benötigt Widerstände von weniger als 1 Ohm und wird mit perfekt abgestimmten Akkus, Trägern und Verdampfern gewährleistet. Generell gehen die Widerstand-Standardwerte bei modernen Geräten in Richtung 0.5 bis 1.2 Ohm zurück.

Dochtmaterialien

In Verdampferköpfen wurden die unterschiedlichsten Dochtmaterialien ausprobiert. Viele sind in der Versenkung verschwunden, während einige sich bis heute halten.

Edelstahlsiebe setzten sich nie in fertigen Verdampferköpfen durch, sie waren und sind Selbstwicklern vorbehalten. Auch Edelstahlseile, die als Ersatz für die Siebe gedacht waren, konnten sich nicht durchsetzen. Glasfaser wird bis heute verwendet, allerdings neigen derartige Verdampferköpfe zu leichtem Nebengeschmack und zum Kokeln. Verdampferköpfe der Neuzeit sind mit Spezialwatte versehen, das Material hat sich aufgrund der geschmacklichen Reinheit durchgesetzt.

Verschiedene Bauformen beim Verdampferkopf

Verdampferköpfe werden generell in zwei unterschiedlichen Bauformen angeboten. Ein Verdampferkopf mit im oberen Bereich verbautem Heizdraht wird Top Coil genannt. Wird der Heizwedel im unteren Verdampferkopf-Bereich integriert, handelt es sich um ein Bottom Coil Modell.

Top Coil Varianten waren früher dominierend und sind auch heute noch in einigen Modellen (beispielsweise CE 5) verfügbar. Top Coil Verdampferköpfe sind einfacher zu konstruieren, aber für Nutzer aufwendiger zu handhaben. Der im oberen Bereich verlegte Coil steht nicht permanent in der Flüssigkeit. Um ausreichend Liquid zur Heizspirale zu transportieren, kommen Glasfasern in Form von Schüren zum Einsatz. Weil jedoch lange Schnüre verwendet werden, behindert der Eigengeschmack die Entfaltung des Liquid-Aromas. Zudem ist der Dampf sehr heiß und erwärmt das Mundstück bei längerem Dampfen unangenehm.

Verdampferköpfe in der Variante Bottom Coil sind hinsichtlich Druck, Dichte und kompakte Bauform wesentlich anspruchsvollere Konstruktionen. Dank des Einsatzes von geschmacksneutraler Watte gewährleisten diese Verdampferköpfe gleichbleibende Qualität. Die Luftzufuhr ist vorteilhaft und die Mundstücke bleiben von unerwünschten Wärmeentwicklungen verschont.

Begriffe aus der Welt des Dampfens

Die überwiegend verwendeten Anschlüsse tragen die Bezeichnungen 510 und EGO. Drip Tip wird in der Dampfer-Szene das Mundstück genannt, AFC steht für verstellbare Luftzufuhr. Unter einem Verdampferkopf ist eine Einheit aus Heizdraht und Dochtmaterial zu verstehen. VT bedeutet variable Temperatur, TC steht für Temperaturkontrolle. Beides sind Hinweise auf Akku-Träger, die für Dampfen mit geregelten Temperaturen geeignet sind.

Welcher Verdampferkopf ist der beste?

Die Entscheidung ist rein individueller Natur. Jeder Dampfer muss selbst den Verdampferkopf finden, der seinen Ansprüchen gerecht wird. Ratsam ist jedoch, bei einem etablierten Shop wie eZigarettenkönig einzukaufen, der jedes einzelne Produkt aus seinem Angebot ebenso regelmäßig überprüft wie den dahinter stehenden Hersteller. Sinnvoll ist insbesondere für Einsteiger, einen Lieferanten zu suchen, der hilfreiche Tipps gibt, bei Problemen Lösungen anbietet und Fragen kompetent beantwortet. eZigarettenkönig informiert Interessenten per Newsletter regelmäßig über die neuesten Themen und Trends im Bereich des Dampfens.

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