E-Zigarette - Wie funktioniert die Alternative zur normalen Zigarette

06.01.2020 12:20

Funktionsweise der E-Zigarette

E-Zigaretten sind momentan ein beliebtes Gesprächsthema. Sie stoßen keinen unangenehmen Rauch aus, produzieren keine Asche und auch keine Verbrennungsprodukte wie Teer, oder Kohlenmonoxid. Viele Raucher sehen in den E-Zigaretten also eine echte Alternative. Doch was genau sind E-Zigaretten, wie funktionieren sie und wie unterscheiden sie sich von herkömmlichen Tabakzigaretten? Die wichtigsten Informationen zur Funktion und den einzelnen Komponenten einer E-Zigarette erhalten Sie von uns bei eZigarettenkoenig.de.

Dampfen statt Rauchen - Moderner Genuss

Gewöhnliche Zigaretten verbrennen Tabak. Durch die Verbrennung des pflanzlichen Materials entsteht Rauch, der Nikotin und toxische Verbrennungsstoffe entstehen lässt. Über den Mund und die Nase werden diese anschließend vom Menschen inhaliert. Der Konsum von Tabak wird von immer mehr Menschen gemieden. Um dennoch an Nikotin zu gelangen, wurden E-Zigaretten entwickelt. Diese verbrennen keine organischen Materialien wie Tabak, sondern verdampfen eine Flüssigkeit, die je nach Hersteller synthetisch hergestelltes Nicotin enthalten kann. Aus diesem Grund wird der Konsum von E-Zigaretten als Dampfen oder Vapen bezeichnet, da das E-Liquid im Verdampfer erhitzt wird. Der entstehende Dampf wird vom Mund aufgenommen und sorgt für das charakteristische Gefühl beim Dampfen. Das E-Zigaretten-Modell bestimmt zudem die Möglichkeit, den entstehenden Dampf in die Lunge aufzunehmen (Subohmdampfen). So wird das ursprüngliche Rauchgefühl simuliert. Der große Vorteil am Dampfen ist damit ganz klar: Dampfer können sich über das gleiche Gefühl beim Zug freuen, inklusive dem bekannten Nikotinkonsum, der beim Rauchen dazugehört. Nicotin ist beim Vapen der einzige Giftstoff, der vom Körper aufgenommen wird. Ansonsten handelt es sich um Stoffe, die ausschließlich für die Struktur und den Geschmack zuständig sind. Geeignet sind elektronische Zigaretten aufgrund ihrer Funktionsweise für Einsteiger, Umsteiger und Starkraucher, die eine Rauchentwöhnung anstreben. 

Das Gefühl des Dampfens

Bestimmte Modelle zur Umgewöhnung ähneln vom Design her klassischen Tabakzigaretten. Selbst die Form der sogenannten Cigalikes ähnelt normalen Zigaretten. Die Tanks sind im Vergleich zu anderen Modellen dementsprechend klein und Vieldampfer sollen besser auf größere Modelle zurückgreifen. Diese sehen zwar nicht mehr aus wie Tabakzigaretten, das Gefühl des Inhalierens ist aber das Selbe. Auch das Einatmen ähnelt dem Rauchen, da aber Dampf entwickelt wird, ist die Geruchsbelästigung geringer. Vorteil der E-Zigarette ist außerdem die individuelle Dosierung der Inhaltsstoffe. Vaper können zum Beispiel genau auswählen, wie intensiv der Geschmack des Aromas definiert sein soll. Dafür müssen sie nur selbst mischen. Der Nikotineffekt setzt beim Dampfern deutlich später ein, als bei Nikotinzigaretten. Die Inhaltsstoffe der Tabakzigaretten begünstigen nämlich die Weiterleitung des Nikotins an das Gehirn, so dass nach wenigen Sekunden ein Effekt einsetzt. Diese Inhalte fehlen den Liquids und die Wirkungsweise des Nikotins wirdt erst nach circa einer halben Minute bemerkbar. Umsteiger müssen also zu Beginn etwas Geduld haben, um sich an die Verzögerung zu gewöhnen. Dampfer werden deshalb vermutlich öfter an der E-Zigarette ziehen, als sie es an der Tabakzigarette getan haben. Allerdings reichen wenige Züge, um das Nikotin-Verlangen zu befriedigen. Wer seinen Nikotin-Konsum ganz genau verfolgen möchte, kann ein Bluetooth-Gerät nutzen, das sich mit Smartphones verbinden lässt. So kann man seinen Nikotin-Konsum verfolgen oder steuern. Zudem begünstigen manche Dampfarten den "Nikotinkick": 

  • Subohmdampfen: Beim Subohmdampfen wird auf Verdampferköpfe mit einem niedrigen Widerstand gesetzt. Typischerweise niedriger als 0.5 Ohm. Dieser ermöglicht es, die E-Cigarette direkt auf Lunge zu dampfen, was eine deutlich schnellere Nikotinaufnahme ermöglicht. Aufgrund der niedrigen Widerstände werden nicht so hohe Nikotinstärken verwendet, da diese den Throat Kick sonst verstärken. Dafür reichen geringere Mengen Nicotin aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Beim Backendampfen kommen höhere Nikotinmengen zum Einsatz.
  • Nikotinsalze: Nikotinsalze sind die neueste Variation nikotinhaltige Liquids. Sie verfügen über einen geringeren pH-Wert und das Nicotin kann auf diese Weise schneller in den Körper gelangen. 

Je nachdem, was der Vaper für einen E-Zigaretten-Dampf bevorzugt, kann die elektronische Zigarette andere Formen annehmen. Für nikotinhaltige Liquids werden zum Beispiel gerne E-Pfeifen oder eine E-Zigarre verwendet, da sie das Raucher-Feeling authentischer umsetzen. Dampfer mit einer Begeisterung für intensive Aromen, setzen gerne auf moderne Formen und sogar Einweg E-Zigaretten mit Pod-System. Die Auswahl ist groß, daher ist die Suche nach der besten E-Zigarette nicht leicht. 

Woraus besteht eine E-Zigarette?

E-Zigaretten werden in teils stark variierenden Ausführungen angeboten. Sie unterscheiden sich in Größe, Leistung und Design, gleichen sich aber in den Hauptbestandteilen.

Der Verdampfer - Das Herzstück der Electronic Cigarette

Der Verdampfer oder Atomizer ist eine Kammer, in der das Liquid in Dampf gewandelt wird. Das Liquid wird manuell oder durch Docht und Watte an eine Heizwendel getragen, die vom Akku erhitzt wird und so die Flüssigkeit verdampfen lässt. Die Temperaturen, die dazu benötigt werden liegen zwischen 60°C und 120°C. Der Dampf wird dann durch das Mundstück gesaugt und inhaliert. Der Verdampfer hält in etwa einen Monat, danach muss er ersetzt werden, obwohl dies abhängig von Modell, Hersteller und Häufigkeit beim Vapen abhängt. Eine höhere Qualität zahlt sich hier aus. 

Der Cartomizer bezeichnet ein Gehäuse, das sowohl das Depot, beziehungsweise den Liquid-Tank als auch den Verdampfer beinhaltet. Er ist mit einer speziellen Watte ausgestattet, die die Flüssigkeit an die Heizwendel heranträgt. Die E-Zigarette mit Cartomizer ist ergiebig, aber etwas weniger geschmacksintensiv.

Der Clearomizer ist ein durchsichtiges Gehäuse, in dem Liquid mittels Docht aus Glasfaser an den Verdampfer getragen wird. Man kann leicht überprüfen, wie viel Liquid noch enthalten ist und wann man neu nachfüllen muss. Der Clearomizer sorgt durch seine direkte Liquid-Zuführung für einen intensiven und klaren Geschmack.

Verdampferköpfe im Detail

Im Verdampfer befindet sich eine wichtige Komponenten, ohne die der Dampf nicht erzeugt werden kann. Verdampferköpfe oder Heads sind die zentrale Einheit des Verdampfers, oben bereits erklärt. Wichtig bei der Auswahl der Coils ist es, die eigenen Vorlieben zu beachten. Die Coils ermöglichen nämlich unterschiedliche Dampfarten, da der Widerstand von ihnen definiert wird. Ebenso ist das Material entscheidend für die Intensität beim Vapen und die Struktur des Dampfes. Eine Wicklung aus Wolle fühlt sich zum Beispiel komplett anders als Kanthal an, was durch den Wechsel der Verdampferköpfe getestet werden kann. Wird eine elektronische Zigarette mit wechselbaren Heads ausgesucht, können diese mit wenigen Handgriffen gewechselt werden. Sogar Selbstwickler sind bei eZigarettenkoenig.de verfügbar. Diese Heads werden vom Dampfer auf eigene Faust gewickelt. Das kann auf Dauer Kosten sparen. 

Das Depot - Der Tank der elektrischen Zigarette

Die Flüssigkeit, die verdampft wird besteht aus Propylenglykol, Glycerin, Aromen und Wasser und ist mit Nikotin angereichert. Aus unzähligen Geschmacksrichtungen wie Tabak, Früchten, oder exotischen Geschmäckern wie Lakritz oder Brathähnchen, kann jeder frei wählen. Das Verkaufsverhältnis liegt aber bei circa 70% Tabakgeschmack gegen 30% andere Aromen.

Die Heizwendel kann auf zweierlei Art mit Liquid gespeist werden. Entweder man träufelt selbst Liquid auf die Wendel und kann so schnell hintereinander verschiedene Geschmäcker testen, oder es wird durch Füllmaterial an sie herangetragen. Für das regelmäßige Dampfen eignet sich letztere Version besser. Zwar gibt es auch Einweg-Zigaretten, der überwiegende Teil der Modelle ist aber zur Wiederbefüllung gedacht.

Der Akku - Leistung für den "Dampfzug" 

E-Zigaretten werden mit wieder aufladbaren Lithium-Ionen-Akku bestückt. Der Strom reicht in etwa für einen halben oder ganzen Tag, muss aber danach mehrere Stunden geladen werden. Deshalb empfiehlt es sich, Notfall-Akkus bereit zu haben. Es gibt Geräte, deren Akku entnommen werden kann und welche, in denen der Akku fest verbaut ist. Das Ladegerät wird meistens mitgeliefert, inzwischen ist das Ladegerät häufig mit USB-Port versehen. Beliebt sind auch regelbare Akkus, bei denen die Spannungsstärke individuell eingestellt werden kann.

Essentiell für den E-Zigaretten-Konsum: Liquid

Wird im Verdampfer der elektronischen Zigarette Liquid verdampft, sollte dies über eine hochwertige Qualität verfügen. Die Heads und Verdampfer können sonst verschmutzen und beschädigen, was schnell zu einer schlechten Leistung und einem minderwertigem Geschmack führt. Das kann sich sogar auf das Drip Tip auswirken. Um das zu verhindern, sollten Liquids aus den folgenden Inhaltsstoffen gewählt werden: 

  • pflanzliches Glyzerin (VG)
  • 1,2 Propandiol (PG)
  • geprüfte Aromen (synthetisch oder natürlich)

Sind die Inhaltsstoffe geprüft und zertifiziert, können sie bedenkenlos in die Zigarette zum Dampfen gefüllt werden. Alternativ muss die Einheit gut gepflegt werden, um Rückstände im Dampf zu vermeiden. Passende Liquids zur E-Zigarette können bei eZigarettenkoenig.de bestellt werden. 

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